Aktualisiert 22.03.2014 15:20

Renten, Löhne, InfrastrukturDie Krim wird teuer für Putin

Nach der Annexion der Krim beschäftigt den Kreml nun die Frage, was dort investiert werden muss. Neben den Renten und Löhnen muss Russland auch bei der Infrastruktur über die Bücher.

Strände, Klippen und Burgen - seit Jahren ist die Krim ein beliebtes Reiseziel für Urlauber aus der Ukraine und aus Russland. Darüber hinaus ist die Wirtschaft der Halbinsel wenig entwickelt. Vor dem umstrittenen Referendum am Sonntag, bei dem sich die Mehrheit der Bevölkerung für den Beitritt zu Russland aussprach, hatte die Regierung in Moskau mit Vergünstigungen sowie Investitionen geworben und damit grosse Erwartungen geweckt. Inwieweit diese erfüllt werden können, wird sich zeigen müssen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte vor der international nicht anerkannten Volksabstimmung darauf hingewiesen, dass sowohl die Löhne als auch die Renten in Russland höher seien als in der Ukraine. Damit wollte er herausstellen, dass die Krim-Bewohner in der Russischen Föderation weitaus besser aufgehoben seien, als wenn sie weiter zur Ukraine gehörten. Russland könnte dies jetzt teuer zu stehen kommen: Denn das Geld für eine mögliche Angleichung müsste von dort kommen - die Wirtschaft auf der Krim, so brachte es der russische Minister für regionale Entwicklung, Igor Sljunjajew, auf den Punkt, sei nicht besser «als die in Palästina».

Staatshaushalt über Nacht verdoppelt

Der selbst ernannte Ministerpräsident der Krim, Sergej Aksjonow, gab am Montag über Twitter bekannt, Moskau habe 15 Milliarden Rubel (knapp 300 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt. Damit sei der Staatshaushalt über Nacht quasi verdoppelt worden. Dieser lag bisher bei umgerechnet etwa 350 Millionen Euro - 40 Prozent davon kamen als Subventionen aus der Ukraine. Russland wird hier mithalten müssen, um den Lebensstandard auf der eingegliederten Halbinsel zu erhöhen. Denn dieser unterscheidet sich stark: Liegt das Pro-Kopf-Einkommen in Russland bei umgerechnet etwa 10 000 Euro jährlich, erreicht es auf der Krim bisher rund 3500 Euro.

Viel kosten dürfte Russland auch die Angleichung der Renten: Etwa ein Viertel der Bewohner der Krim, rund 500 000, sind Rentner. In Russland sind die Renten etwa doppelt so hoch wie in der Ukraine - sollten sie auf der Krim jetzt angepasst werden, würde allein dies die russische Regierung nach Schätzungen von Steuerminister Alexander Potschinok jährlich 70 Milliarden Rubel (1,4 Milliarden Euro) kosten.

Bislang war die Krim in vielerlei Hinsicht von der Ukraine abhängig. Zum Beispiel in Bezug auf den Tourismus, einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren: Rund 70 Prozent der Urlauber kamen aus der Ukraine, auch, weil über das dortige Staatsgebiet die Hauptverkehrsverbindungen zur Krim verlaufen. Was die Energie- und Wasserversorgung angeht, verlaufen die Verbindungen ebenfalls grösstenteils über ukrainisches Festland.

Infrastruktur muss übernommen werden

Der Gouverneur der russischen Region Krasnodar, die nur durch die Strasse von Kertsch - eine Meerenge - von der Krim getrennt ist, schlug bereits vor, die Halbinsel über eine Unterwasserleitung mit Strom zu versorgen. Auch wird darüber spekuliert, ein Stromkraftwerk zu bauen - nach Angaben von Experten könnte dies umgerechnet um die 1,2 Milliarden Euro kosten.

Nur wenig billiger käme Russland ein weiteres Versprechen, nämlich das, in die Infrastruktur der Krim zu investieren. Seit langem war der Bau einer Brücke über die Strasse von Kertsch im Gespräch, immer wieder wurde das Projekt aufgeschoben. Jetzt soll es wiederbelebt werden - allerdings dürfte ein solcher Bau Jahre dauern, die Kosten werden auf mindestens 50 Milliarden Rubel (rund eine Milliarde Euro) geschätzt.

Auch wenn sich das alles summiert: Nach Ansicht von Experten kann die Russische Föderation die Kosten, die auf sie zukommen, problemlos bewältigen. «Für den russischen Haushalt ist das keine grosse Sache», sagt Natalija Orlowa, Chefökonomin der Alfa-Bank. «Selbst wenn sie fünf oder zehn Milliarden Dollar ausgeben müssen, ändert das nicht viel.» Aus Sicht der Expertin könnte Russland sogar profitieren, weil als Folge der Investitionen der Konsum auf der Krim steigen könnte.

Als problematischer könnte sich womöglich etwas anderes herausstellen: Die Krim hat einen Ruf als Zentrum des organisierten Verbrechens und der Korruption. (sda)

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim hat Russland freies Geleit für ukrainische Soldaten von der Halbinsel angeordnet. Es geht um einen 61 Mann starken Teil einer Luftlandebrigade. Die moskautreue Krim-Führung hatte im Gegenzug für den Abzug verlangt, dass die Militärs ihre Ausrüstung zurücklassen. Nun befahl der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Soldaten könnten mit eigenen Fahrzeugen abrücken. Sie sollen bis zur Grenze von russischer Militärpolizei eskortiert werden. Das meldete die Agentur Unian am Samstag. Die Soldaten wollen ihren Dienst in der ukrainischen Armee fortsetzen.Der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk betonte, die Soldaten auf der Krim müssten ihre Kriegsschiffe und Stützpunkte sichern. Ein Abzug komme nicht infrage, sagte Gajduk in einer Sendung des Fernsehkanals TSN.

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim hat Russland freies Geleit für ukrainische Soldaten von der Halbinsel angeordnet. Es geht um einen 61 Mann starken Teil einer Luftlandebrigade. Die moskautreue Krim-Führung hatte im Gegenzug für den Abzug verlangt, dass die Militärs ihre Ausrüstung zurücklassen. Nun befahl der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Soldaten könnten mit eigenen Fahrzeugen abrücken. Sie sollen bis zur Grenze von russischer Militärpolizei eskortiert werden. Das meldete die Agentur Unian am Samstag. Die Soldaten wollen ihren Dienst in der ukrainischen Armee fortsetzen.Der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk betonte, die Soldaten auf der Krim müssten ihre Kriegsschiffe und Stützpunkte sichern. Ein Abzug komme nicht infrage, sagte Gajduk in einer Sendung des Fernsehkanals TSN.

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim hat Russland freies Geleit für ukrainische Soldaten von der Halbinsel angeordnet. Es geht um einen 61 Mann starken Teil einer Luftlandebrigade. Die moskautreue Krim-Führung hatte im Gegenzug für den Abzug verlangt, dass die Militärs ihre Ausrüstung zurücklassen. Nun befahl der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Soldaten könnten mit eigenen Fahrzeugen abrücken. Sie sollen bis zur Grenze von russischer Militärpolizei eskortiert werden. Das meldete die Agentur Unian am Samstag. Die Soldaten wollen ihren Dienst in der ukrainischen Armee fortsetzen.Der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk betonte, die Soldaten auf der Krim müssten ihre Kriegsschiffe und Stützpunkte sichern. Ein Abzug komme nicht infrage, sagte Gajduk in einer Sendung des Fernsehkanals TSN.

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim hat Russland freies Geleit für ukrainische Soldaten von der Halbinsel angeordnet. Es geht um einen 61 Mann starken Teil einer Luftlandebrigade. Die moskautreue Krim-Führung hatte im Gegenzug für den Abzug verlangt, dass die Militärs ihre Ausrüstung zurücklassen. Nun befahl der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Soldaten könnten mit eigenen Fahrzeugen abrücken. Sie sollen bis zur Grenze von russischer Militärpolizei eskortiert werden. Das meldete die Agentur Unian am Samstag. Die Soldaten wollen ihren Dienst in der ukrainischen Armee fortsetzen.Der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk betonte, die Soldaten auf der Krim müssten ihre Kriegsschiffe und Stützpunkte sichern. Ein Abzug komme nicht infrage, sagte Gajduk in einer Sendung des Fernsehkanals TSN.

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim hat Russland freies Geleit für ukrainische Soldaten von der Halbinsel angeordnet. Es geht um einen 61 Mann starken Teil einer Luftlandebrigade. Die moskautreue Krim-Führung hatte im Gegenzug für den Abzug verlangt, dass die Militärs ihre Ausrüstung zurücklassen. Nun befahl der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Soldaten könnten mit eigenen Fahrzeugen abrücken. Sie sollen bis zur Grenze von russischer Militärpolizei eskortiert werden. Das meldete die Agentur Unian am Samstag. Die Soldaten wollen ihren Dienst in der ukrainischen Armee fortsetzen.Der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk betonte, die Soldaten auf der Krim müssten ihre Kriegsschiffe und Stützpunkte sichern. Ein Abzug komme nicht infrage, sagte Gajduk in einer Sendung des Fernsehkanals TSN.

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim hat Russland freies Geleit für ukrainische Soldaten von der Halbinsel angeordnet. Es geht um einen 61 Mann starken Teil einer Luftlandebrigade. Die moskautreue Krim-Führung hatte im Gegenzug für den Abzug verlangt, dass die Militärs ihre Ausrüstung zurücklassen. Nun befahl der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Soldaten könnten mit eigenen Fahrzeugen abrücken. Sie sollen bis zur Grenze von russischer Militärpolizei eskortiert werden. Das meldete die Agentur Unian am Samstag. Die Soldaten wollen ihren Dienst in der ukrainischen Armee fortsetzen.Der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk betonte, die Soldaten auf der Krim müssten ihre Kriegsschiffe und Stützpunkte sichern. Ein Abzug komme nicht infrage, sagte Gajduk in einer Sendung des Fernsehkanals TSN.

Nach dem international nicht anerkannten Anschluss der Krim hat Russland freies Geleit für ukrainische Soldaten von der Halbinsel angeordnet. Es geht um einen 61 Mann starken Teil einer Luftlandebrigade. Die moskautreue Krim-Führung hatte im Gegenzug für den Abzug verlangt, dass die Militärs ihre Ausrüstung zurücklassen. Nun befahl der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Soldaten könnten mit eigenen Fahrzeugen abrücken. Sie sollen bis zur Grenze von russischer Militärpolizei eskortiert werden. Das meldete die Agentur Unian am Samstag. Die Soldaten wollen ihren Dienst in der ukrainischen Armee fortsetzen.Der ukrainische Marinechef Sergej Gajduk betonte, die Soldaten auf der Krim müssten ihre Kriegsschiffe und Stützpunkte sichern. Ein Abzug komme nicht infrage, sagte Gajduk in einer Sendung des Fernsehkanals TSN.

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