NBA-Start: Die Lakers gegen den Rest der Liga
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NBA-StartDie Lakers gegen den Rest der Liga

Die Los Angeles Lakers sind auch in diesem Jahr der grosse Favorit auf den NBA-Titel. Nur wenigen Teams wird zugetraut, dem Titelverteidiger Paroli bieten zu können.

Die Mannschaft aus Kalifornien blieb praktisch unverändert. Mit dem polyvalent einsetzbaren Ron Artest (von Houston) konnte Star-Trainer Phil Jackson seiner eh schon hochkarätig besetzten Truppe (u.a. Kobe Bryant, Pau Gasol) noch ein wichtiges Element hinzufügen.

Die grössten Konkurrenten

Hauptgegner der Lakers im Westen sind wohl die San Antonio Spurs, die sich mit Richard Jefferson (Milwaukee) und Antonio McDyess (Detroit) verstärkt haben. Mit Tim Duncan (33) und Manu Ginobili (32) sind allerdings die zwei Topstars neben Spielmacher Tony Parker verletzungsanfällig. Hoch eingeschätzt werden ausserdem die Denver Nuggets (mit Teamleader Carmelo Anthony), die Dallas Mavericks (Dirk Nowitzki) und die aufstrebenden Talente der Portland Trail Blazers.

Die interessanteste Mannschaft im Osten sind die Cleveland Cavaliers, die für die kommende Saison mit der Verpflichtung von Shaquille O'Neal (2,16 m, 148 kg) massiv an Gewicht zulegten. Trotz seiner bereits 37 Jahre kann der Center, der für seine Dienste 20 Millionen Dollar erhält, unter den Körben immer noch ein dominierender Faktor sein. Die Cavaliers traten mit diesem Transfer die Flucht nach vorne an, da mit LeBron James ihr Franchise-Player schlechthin in seinem letzten Vertragsjahr steht. Nach sieben Jahren in Cleveland werden dem 25-jährigen MVP der letzten Saison Wechselgelüste nachgesagt.

Aussenseiterchancen für Boston und Orlando

Die Boston Celtics, die vor zwei Jahren triumphierten, können an einem guten Tag jeden Gegner vom Parkett fegen. Die Leaderfiguren des NBA-Rekordmeisters aus Massachusetts sind mit Ausnahme von Spielmacher Rajon Rondo alle in fortgeschrittenem Alter. Zum Trio Ray Allen (34), Kevin Garnett (33) und Paul Pierce (32) stösst mit Rasheed Wallace (35) ein weiterer Routinier dazu. Zu beachten gilt es wiederum auch die Orlando Magic mit Dwight Howard, dem wohl stärksten Center der Liga. Das Team aus Florida wurde in der letzten Saison erst im NBA-Final von den Lakers gestoppt (1:4- Niederlage). Mit Vince Carter verpflichtete Orlando zudem einen mehrfachen All-Star. (si)

Die NBA-Champions der letzten zehn Jahre:

2000: Los Angeles Lakers

2001: Los Angeles Lakers

2002: Los Angeles Lakers

2003: San Antonio Spurs

2004: Detroit Pistons

2005: San Antonio Spurs

2006: Miami Heat

2007: San Antonio Spurs

2008: Boston Celtics

2009: Los Angeles Lakers.

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