Neu im Kino: «Krokus – As Long as We Live»: Die legendären Schweizer Rocker
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Neu im Kino: «Krokus – As Long as We Live»Die legendären Schweizer Rocker

«MusicStar»-Juror Chris von Rohr jetzt auch im Kino: Als Mitglied der Schweizer Hardrockband Krokus sorgte er schon in den 80ern für Wirbel.

Krokus ist die einzige Schweizer Rockband, die den US-Markt für eine Zeit lang erobern konnten. Für dieses Phänomen interessierte sich der Journalist und Fotograf Reto Caduff. Der Schweizer machte aus dem Stoff, aus dem die Schweizer Rock-Helden sind, den lässigen Dokumentarfilm «Krokus – As Long as We Live».

Alles begann Mitte der 70er-Jahre in Solothurn: Chris von Rohr, Fernando von Arb, Freddy Frutig, Jürg Nägeli und Tommy Kiefer gründen die Band Krokus. Ihr Zappa-ähnlicher 70er-Psychedelic-Rock wird nach dem Besuch eines AC/DC-Konzerts entschlackt: «Reduce to the max, gekoppelt mit dem Jurasüdfuss-Frust», erklärt Von Rohr den Hardrock, den Krokus fortan mit dem neuen Sänger Mark Storace aus den Boxen föhnen.

«Metal Rendez-vous» (1980) hiess die Platte, auf die man selbst in den USA gewartet hatte: Krokus verkaufen dort Millionen von Alben und avancieren zur angesagten Konzert-Hardrockband – gut zwei Jahre lang Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Zu viel für die fünf Jungs vom Lande: Sie verstreiten sich, sie trennen sich – und das wars dann auch mit Krokus.

«As Long as We Live» ist ein verspielter Film mit Dampf über eine legendäre Schweizer Rockband mit internationalem Format.

Benjamin Bögli

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