Aktualisiert 07.12.2010 18:24

Semesterstress

Die Lernmethode entscheidet

Kurz vor dem Semesterende ist für Schüler wegen zahlreicher Prüfungen die härteste Zeit. Einfacher machen es die richtigen Lern- und Arbeitstechniken.

von
Sandro Spaeth

Dauerstress vor Semesterende – täglich Prüfungen. Und viele möchten den wenig berauschenden Notenschnitt noch etwas anheben. Wenn nur noch wenig Zeit bleibt, sind laut Karin Lanz von der Jugendberatung Iuventa.ch die richtigen Strategien entscheidend. «Oft sind Schüler im Unterricht viel zu passiv und haben den Kopf nicht bei der Sache», so die ehemalige Wirtschaftslehrerin. Dabei sei, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen, eine effiziente Lernmethode. Lanz rät, sich im Unterricht immer Notizen zu machen und schwierige Sachverhalte am Abend zu repetieren.

Um vor Semesterende nicht übermässig unter Druck zu kommen, ist aber vor allem eines wichtig: den Lernstoff unbedingt gliedern und Prioritäten setzen. Oft repetieren Schüler Dinge, die sie bereits beherrschen. Von kurzfristigem Auswendiglernen hält Lanz wenig: «In den meisten Fächern ist es wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen», erklärt Lanz. Ansonsten sei es schwierig, über ein gewisses Niveau hinauszukommen.

Oft stehen Schüler vor Prüfungen um 4 Uhr morgens auf und setzen noch zu einer mehrstündigen Lernaktion an. «Es ist besser, den Stoff bereits einen Tag vor dem Test zu beherrschen und ausgeschlafen an die Prüfung zu gehen», so Lanz. Gegen eine Repetition von 20 bis 40 Minuten am frühen Morgen hat die Jugendberaterin aber nichts einzuwenden: «Wer die wichtigsten Punkte seiner Zusammenfassung repetiert, erhält nochmals Sicherheit.»

Auf Gesundheit achten

In der anstrengenden Zeit vor dem Semesterende gilt es unbedingt, auf die Gesundheit zu achten. Wichtig ist gesunde Ernährung, viel trinken (Wasser) und genügend Schlaf. Aber auch Freizeitaktivitäten mit Bewegung und Sport dürfen nicht fehlen. Sie sorgen für den notwendigen Ausgleich zum Lernstress.

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