Zauberer Link: «Die Leute sollen einfach nur staunen»
Aktualisiert

Zauberer Link«Die Leute sollen einfach nur staunen»

Was kann uns ein Meister der Magie im Zeitalter der Reizüberflutung denn noch bieten? Der Zauberer Christian D. Link macht Neues aus der alten Kunst.

von
Christina Duss

«Ich möchte mein Publikum nicht plump unterhalten», sagt Christian D. Link, von Beruf Zauberer. «Die Leute sollen einfach nur staunen.» Link praktiziert die «Close Up»-Magie. Dabei passieren die Illusionen meistens direkt an den Tischen: «Manchmal entdecken die Leute sogar Sachen in ihren Händen», erklärt Link. Und: Er verwendet alte Zaubertechniken für seine neuen Tricks: «Wie ein Maler, der mit der erlernten Technik neue Bilder malt.»

Das Interesse an der Zauberei war beim heute 26-Jährigen immer schon da. Nach der KV-Lehre arbeitete er als Fundraiser, besuchte bald darauf einen Zauberkurs. «Das hat das Feuer endgültig entfacht», sagt Link. Heute hat er regelmässig Auftritte im Zürcher Restaurant Desperado, macht Auftragszauberei und arbeitet nebenbei an einem eigenen Bühnenprogramm. Mittlerweile kann er sogar von der Zauberei leben. Von seiner Erfahrung als Fundraiser kann er dabei immer noch profitieren: «Man muss mit den Leuten interagieren können. Da sind sich die darstellende Kunst und der Verkauf sehr ähnlich», so Link.

Was würde er sich denn herzaubern, wenn er könnte? «Ein Cabaret im Stil der 30er-Jahre», lacht Link. «Das wäre mein grosser Traum.»

Buchen können Sie den Zauberer aus Zürich unter www.zaubererlink.ch

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