Aktualisiert 22.04.2014 11:40

Öffentliche LuftsäuleDie Luft in Zürich ist nicht gratis

Ob Buchstaben oder Poster – wer die Zürcher Luft für Werbung nutzen will, muss für die «öffentliche Luftsäule» Gebühren zahlen. 2013 nahm die Stadt dadurch 909'152 Franken ein.

von
blu
Die leicht von der Wand abstehenden Buchstaben des Restaurants Haus zum Rüden  dafür verlangt die Stadt Geld.

Die leicht von der Wand abstehenden Buchstaben des Restaurants Haus zum Rüden dafür verlangt die Stadt Geld.

Ragt die Beschriftung etwa eines Restaurants oder einer Firma in den öffentlichen Raum und damit in die «öffentliche Luftsäule» hinein, will die Stadt Zürich Geld dafür. Der Gebrauch der Zürcher Luft zu privaten Zwecken ist bewilligungs- und gebührenpflichtig – selbst wenn es nur um ein paar Zentimeter geht.

909'152 Franken bezahlten Zürcherinnen und Zürcher im vergangenen Jahr für die Nutzung der «öffentlichen Luftsäule», beispielsweise für Reklameanlagen und sogenannte Mega-Poster. Dies sagte Beat Grossrieder, Sprecher des Hochbaudepartements der Stadt Zürich, gegenüber der NZZ. 2885 Bewilligungen vergab die Stadt dafür. Diese Zahl sei über die Jahre weitgehend konstant geblieben, wie Grossrieder sagte. Rund 600 Bewilligungen seien neu ausgestellt, ebenso viele wieder gekündigt worden.

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