Die Luxus-Raser fuhren «zum Vergnügen»
Aktualisiert

Die Luxus-Raser fuhren «zum Vergnügen»

Die Gruppe von neun Sportwagen die gestern von Mailand durch die Schweiz Richtung Paris gerast ist, raste aus purem Spass.

Auf der Autobahn A3 entlang des linken Zürichseeufers waren sie mit bis zu Tempo 197 unterwegs. Die Polizei stoppte sie in der Stadt Zürich.

Die Lenker, die jeweils mit einem Beifahrer unterwegs waren, wurden in Haft genommen, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Es handle sich um chinesische, britische, kanadische und US-Bürger.

Die neun «hochwertigen Sportwagen», Fahrzeuge italienischer, deutscher und englischer Hersteller, seien sichergestellt worden. Ein Teil der Autos war gemietet und gehörte nicht den Fahrern.

Ob es sich um ein illegales Autorennen mit gefährlichen Überholmanövern gehandelt habe, konnte die Polizei am Dienstag noch nicht sagen. Die Verhafteten hätten bei der Befragung zum Zweck der Fahrt erklärt, sie seien «zu ihrem Vergnügen unterwegs» gewesen. Abklärungen dazu seien im Gange, schreibt die Polizei.

Die Fahrer gaben an, sie seien in Mailand zu ihrer Fahrt aufgebrochen und hätten am Montagabend bis nach Mülhausen F fahren wollen. Tags darauf sei die Weiterfahrt nach Paris geplant gewesen.

Um 20 Uhr bemerkt

Die St. Galler Kantonspolizei wurde um etwa 20 Uhr auf die mit übersetzter Geschwindigkeit fahrenden Sportwagen aufmerksam und alarmierte die Zürcher Kollegen.

Diese machten dann auf der A3 ab Reichenburg SZ Nachfahrmessungen der im Konvoi fahrenden Wagen mit englischen und italienischen Kontrollschildern. Bei Horgen ZH wurde eine Spitzengeschwindigkeit von 197 Stundenkilometer gemessen.

Nach dem Autobahnende in der Stadt Zürich gelang es - unter Mithilfe der Stadtpolizei - die Raser zu stoppen. Sie wurden verhaftet und der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.

Erstes Video:

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Zweites Video:

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(sda)

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