«Doctor Strange»-Trailer: Die magischen Hände des Benedict Cumberbatch
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«Doctor Strange»-TrailerDie magischen Hände des Benedict Cumberbatch

Am 27. Oktober kommt die Marvel-Verfilmung «Doctor Strange» ins Kino. Der erste Trailer gibt nun einen Vorgeschmack auf Benedict Cumberbatch als Magier.

von
Schimun Krausz

Ein übel zugerichteter Benedict Cumberbatch (39) im Krankenbett, an seinem Körper mehr stützendes Metall als in einem durchschnittlichen Spangenmund. Der erste, ziemlich psychedelische Trailer zu «Doctor Strange» zeigt, dass der Titelheld erst ganz unten ankommen muss, bevor er sein wahres Potenzial entfalten kann.

Nach einem schweren Autounfall sind Stephen Stranges (Cumberbatch mit amerikanischem Akzent) Hände reif für die Tonne – unglücklich für einen Neurochirurgen, dessen Job und der damit einhergehende Lebensstil alles für ihn ist. Auf der Suche nach der eigentlich unmöglichen Heilung trifft er auf den Ancient One (Tilda Swinton, 55, die für diese Rolle mal eben das Geschlecht wechselt), der die in Strange wohnenden magischen Kräfte erkennt und hilft, diese zu entfesseln.

Mikkelsen auch hier der Böse

Dieser erste Teaser-Trailer konzentriert sich auf die Anfänge des Marvel-Superhelden – wie lange sich der fertige Film mit der Herkunft von Doctor Strange befassen wird, ist bis anhin nicht bekannt. Mads Mikkelsen (50) spielt – natürlich – den Bösewicht in Form eines rivalisierenden Zauberers und auch Chiwetel Ejiofors (38) Magier Karl Mordo ist Strange nicht immer freundlich gesinnt, ebenso der von Michael Stuhlbarg (47) gemimte Wissenschaftler Nicodemus West. Unterstützung bekommt er jedoch von seiner ehemaligen Arztkollegin, gespielt von Rachel McAdams (37).

«Doctor Strange» ist Teil des von Disney und den Marvel Studios errichteten Marvel Cinematic Universe (MCU), dessen Filme aufeinander basieren und miteinander zusammenhängen – ähnlich wie die Comic-Vorlagen eng miteinander verknüpft sind. Die sogenannte Phase Three des MCU wird am 28. April mit «Captain America: Civil War» losgetreten; der am 19. Mai anlaufende «X-Men: Apocalypse» ist zwar ein Marvel-Titel, aber nicht Teil des MCU, weil 20th Century Fox die Filmrechte an den X-Men hält.

Nicht der erste «Doctor Strange»-Film

Der zaubernde Marvel-Superheld wurde bereits 1978 zum ersten und bislang einzigen Mal in einem Live-Action-Streifen thematisiert. Im TV-Film «Dr. Strange» war er jedoch Psychiater statt Neurochirurg und die Spezialeffekte fielen noch ein bisschen rudimentärer aus:

(Quelle: Youtube/Video Detective)

2007 bekam Doctor Strange im Rahmen der «Marvel Animated Features» zudem einen eigenen, gut einstündigen animierten Film mit dem Zusatztitel «The Sorcerer Supreme» verpasst:

(Quelle: Youtube/RandomMovieTitles kanal)

«Doctor Strange» (Marvel Studios/Walt Disney) läuft am 27. Oktober in den Deutschschweizer Kinos an.

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