Verzweiflung pur: Die Medaille auf dem letzten Meter verloren
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Verzweiflung purDie Medaille auf dem letzten Meter verloren

Nach dem 4. Platz an der WM 2011 und dem 5. Platz an den Olympischen Spielen in London will Alysia Johnson Montano in Moskau endlich eine Medaille. Kurz vor dem Ziel platzt dieser Traum.

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US-Amerikanerin Alysia Johnson Montano riskierte beim 800-m-Final an der Leichtathletik-WM im Moskau viel. Wie schon im Halbfinal stürmte die 27-Jährige aus Queens, New York, kurz nach dem Start an die Spitze und machte das Tempo. Was im Halbfinal hervorragend klappte, ging im Rennen um die Medaillen schief.

Es war ein dramatischer Schluss-Sprint. Johnson Montano führte bis nach der letzten Kurve, auf der Zielgeraden musste sie die spätere Siegerin Eunice Jepkoech Sum aus Kenia sowie die russische Titelverteidigerin Marija Sawinowa aber vorbeziehen lassen. Es sollte ihr wenigstens noch die Bronzemedaille bleiben. Doch die Kraft reichte nicht. Wenige Meter oder besser gesagt Zentimeter vor dem Ziel stürzte sie und schrammte so am WM-Treppchen vorbei.

Johnson Montano war untröstlich. Die 27-Jährige blieb am Boden liegen und schluchzte hemmungslos. Bitter: Wieder war es der vierte Platz. Schon bei den Weltmeisterschaften 2011 wurde sie Vierte, vergangenes Jahr in London Fünfte.

Das 800-m-Rennen der Frauen mit dem bitteren Ende für die US-Amerikanerin. (Video: YouTube)

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