Gnadenlos: Die Mediengeier verschlingen Rooney
Aktualisiert

GnadenlosDie Mediengeier verschlingen Rooney

Wayne Rooney hat seine Ehefrau Coleen betrogen, als diese schwanger war. Ein gefundenes Fressen für die britische Boulevardpresse, die keine Gnade kennt.

von
tog
(Screenshot «Sun»)

(Screenshot «Sun»)

Einen Tag vor dem EM-Qualifikationsspiel der Schweiz gegen England schiessen die britischen Revolverblätter aus allen Rohren. Allen voran Branchenvorreiter «The Sun» schickt ein Grossaufgebot an Reportern ins Rennen, um seine Leser bis ins letzte Detail aufzuklären, wie der englische Stürmerstar sich während der Schwangerschaft seiner Frau mit der Prostituierten Jenny Thompson vergnügte.

Anscheinend ohne Skrupel plaudert Thompson aus dem Nähkästchen - wie der Stürmer im Bett so gar nicht abschlussgefährlich, sondern scheu, tölpelhaft und langweilig gewesen sei, wie Rooney Cristiano Ronaldo hinterrücks beleidigt haben soll und wie Michael Owen von seinem Teamkollegen angewidert war, als sie mit Rooney in aller Öffentlichkeit Händchen hielt.

«Er ist so widerlich»

Rooneys zahlreiche Cousinen und Cousins kommen zu Wort: «Andere Fussballer haben Mädchen, die sie für Sex anflehen. Er muss dafür bezahlen. Ich habe jeglichen Respekt vor ihm verloren.» Ein anderer meint: «Er ist so widerlich.»

Sogar die 55-jährige Patricia Tiernan darf zu Wort kommen. Die auch unter dem Namen «das alte Flittchen» bekannte zweifache Grossmutter hatte als 48-Jährige im Jahre 2002 eine Affäre mit dem 16-jährigen Rooney. Ihr, wie so vielen anderen, tut vor allem Rooneys Ehefrau leid.

An der Schweizer Pressekonferenz wurde Ottmar Hitzfeld von den britischen Journalisten zur Affäre Rooney gelöchert. Der Naticoach wollte aber lieber über Fussball sprechen: «Ich gehe davon aus, dass Capello Rooney spielen lassen wird. Er kann wohl nicht auf einen Spieler seiner Klasse verzichten. Dass Rooney an der WM nicht in Form war, lag daran, dass er zuvor lange verletzt gewesen ist. Danach braucht man seine Zeit, um wieder zur alten Stärke zurückzufinden.»

Rooney ist in illustrer Gesellschaft

Derweil kursiert in England aber eine andere Erklärung für Rooneys Katastrophen-WM. Rooney habe befürchtet, die Geschichte mit Jenny Thompson fliege auf. Einen Tag vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien habe das grösste britische Sorgenkind die Affäre nun via SMS seiner Frau gebeichtet. Danach spielte Rooney gegen Bulgarien gross auf und hatte beim 4:0-Sieg bei jedem Treffer den Fuss im Spiel.

Neben Wayne Rooney machten auch die Nationalmannschaftsspieler Peter Crouch, John Terry und Ashley Cole in jüngster Zeit mit ausserehelichen Affären von sich reden.

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