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Servette vor RettungDie Millionen sind gefunden

Servette-Präsident Hugh Quennec soll die Rettungsmission bewältigt haben. Der Kanadier erklärt, er habe die fehlenden 3,6 Millionen Franken aufgetrieben.

von
fox
Hugh Quennec sagt, er habe die Millionen beisammen.

Hugh Quennec sagt, er habe die Millionen beisammen.

Nach dem Konkursantrag im Februar, scheint Servette dank dem neuen Präsidenten Hugh Quennec vor der Rettung zu stehen. Der Präsident bestätigt gegenüber der «Tribune de Genève»: «Wir hatten die Schulden am 30. April auf 3,6 Millionen reduziert. Und jetzt kann ich sagen, dass auch dieses Geld gefunden ist.» Was noch fehle, seien letzte Details, die aber «sehr schnell geklärt werden sollen».

Servette möchte damit am Donnerstag mit einem guten Rettungsplan vors Gericht. Die Namen der Investoren verriet Quennec indes nicht. Der kanadische Geschäftsmann meinte nur, es seien Leute mit Bezug zum Genfer Finanzplatz. Diese haben dafür gesorgt, dass die Schulden, die am 30. April 3,6 Millionen Franken betrugen, abgebaut werden konnten. Quennecs Vorgänger, Majid Pishyar, hatten den Klub mit Verpflichtungen in Höhe von rund acht Millionen Franken zurückgelassen.

Anfang nächster Woche entscheidet die für den Fall zuständige Richterin Fabienne Geisinger, ob der Sanierungsplan Aussicht auf Erfolg hat und die Überschuldung beseitigt werden kann. Ist sie gegenteiliger Ansicht, wird sie den Konkurs verhängen. Servette – das auch noch um die Lizenz für die kommende Saison bangen muss - hofft, dass der Verein dank den neuen Geldgebern am 25. Mai in der zweiten Instanz die Spielberechtigung für die Super League 2012/2013 erhält. «Ich danke allen, die sich für Servette eingesetzt haben», sagt Quennec, «aber ich hoffe auch, dass diese Anstrengungen weitergehen.»

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