Die Museumschefin stand für Pablo Picasso Modell

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Die Museumschefin stand für Pablo Picasso Modell

Angela Rosengart liebt Picasso, Monet, Chagall und Klee und hat deren Bildern darum ein Museum geschenkt.

«Vorher waren die Bilder bei mir zu Hause, jetzt können sie alle bewundern», begründet die 73-Jährige ihren Entscheid. Leute aus Rom, Berlin, New York und auch aus Asien besuchen seither das Museum an der Pilatusstrasse.

Die Kunsthändlerin freut sich besonders über die vielen Schulbesuche. Denn als sie noch jung war, hätten die Schulen gar nichts für die Kunsterziehung gemacht. «Dabei sind viele Kinder von Kunst begeistert», weiss Rosengart. Neulich sei ein Vater mit seiner kleinen Tochter ins Museum gekommen. «Das Mädchen hat mir stolz erzählt, dass sie ihren Papa herumführe», schmunzelt die Museumsleiterin, die schon von Pablo Picasso porträtiert wurde: «Es war sehr aufregend, diesem Künstler gegenüberzusitzen.»

Rosengart ist durch und durch Luzernerin. Sie kann sich darum keinen besseren Platz für ihre Bilder vorstellen. «Die vielen positiven Reaktionen der Leute zeigen mir, dass ich hier richtig bin.»

David Huber

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