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Stupides Stirn-TattooDie Nadel auf den Kopf getroffen

Robert Norton Kennedy hat sich den Persilschein fürs schlechte Benehmen gleich auf die Stirn tätowiert – der Richter wird daran vermutlich weniger Freude haben als die Internetgemeinde.

von
tog

Wer sich tätowieren lässt, tut das meist in jungen Jahren. Eigentlich ein Irrsinn, denn wer ist mit 19 Jahren in der Persönlichkeitsfindung bereits so fortgeschritten, dass er sich sicher sein kann, dass ihm das Einhorn auf dem Schulterblatt für immer gefallen wird?

Mit über 50 Jahren hingegen ist das etwas anderes. Der eigene Charakter sollte mindestens in vagen Umrissen bekannt sein – da darf man sich auch schon mal einen markigen Spruch auf die Stirn tätowieren. Genau das tat Robert Norten Kennedy. «Bitte vergebt mir, wenn ich etwas Dummes sage oder mache. Vielen Dank!», steht auf der Stirn des 51-Jährigen geschrieben. Vermutlich erst seit Kurzem, wie der tadellose Zustand des Tattoos mutmassen lässt.

Bezeichnenderweise wurde Kennedy in Horry County wegen einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Gewahrsam genommen. Während sich sein Polizeifoto zur Belustigung im Internet nun rasch ausbreitet, darf ihm zugutegehalten werden, dass er sich – obwohl vermutlich reichlich meschugge – wenigstens selbst gut kennt und richtig einschätzt. Mit dem Spruch hat er quasi die Nadel auf den Kopf getroffen.

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