Die Nazi-Bäume schlagen aus
Aktualisiert

Die Nazi-Bäume schlagen aus

Nicht erst seit es Google Earth gibt, lassen sich sonderbare Dinge aus der Vogelperspektive entdecken. In Deutschland waren bis vor wenigen Jahren ganze Waldabschnitte in Hakenkreuform-Form angeordnet.

Unter Hitlers Anhänger müssen auch einige Förster gewesen sein. Sie hatten in deutschen Wäldern verschiedene Baumarten so nebeneinander angeordnet, dass aus luftiger Höhe eindeutig Swastika-Symbole zu erkennen waren. Nach Kriegsende waren die Politiker bemüht, die betroffenen Wälder schnellstmöglich zu roden. Allerdings dauerte es mehr als 50 Jahre, bis die letzten Nazi-Bäume gefällt wurden. In Zernikow, zirka 60 Kilometer nördlich von Berlin, schlugen sie bis vor sechs Jahren ihre Wurzeln. Dann kamen wieder die Förster, diesmal allerdings mit der Kettensäge im Anschlag.

(mbu)

Deine Meinung