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KonzernumbauDie neue Schlüsselfigur der CS für die Schweiz

Thomas Gottstein hat am Börsengang von Glencore mitgewirkt. Nun soll er das Schweizer Bankgeschäft der Credit Suisse leiten, das abgespalten wird.

von
Isabel Strassheim

Er gilt als einer der erfolgreichsten Schweizer Investmentbanker.

Der 51-jährige Thomas Gottstein rückt nun nicht nur in die Geschäftsleitung des Credit-Suisse-Konzerns auf, wie am Mittwoch bekannt wurde. Sondern ihm kommt auch eine entscheidende Rolle beim Umbau der Grossbank zu: Er wird Chef der Schweizer Universalbank, sprich des Schweizer Bankgeschäfts. Und das soll nach den neusten Plänen bald eigenständig werden und an die Börse kommen.

Gottstein wird damit so etwas wie der Chef einer neuen Schweizerischen Kreditanstalt (SKA). Zur Credit Suisse kam Thomas Gottstein 1999, zunächst eben ins Investmentbanking. Dort wirkte er an milliardenschweren Transaktionen mit wie dem Börsengang des Rohstoffgiganten Glencore vor vier Jahren. Auch an der Durchführung der Übernahme des Medizintechnikkonzerns Synthes durch die amerikanische Johnson&Johnson war er beteiligt.

Insgesamt hat Gottstein mehr als 20 Jahre Bankenerfahrung, davon 13 Jahre in London. Seit Anfang 2014 ist er in Zürich und leitet bei der Credit Suisse das Geschäft mit Superreichen in der Schweiz.

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