14.11.2020 11:20

Bunt schlägt ProDie neuen iPad-Modelle im Test

Gleich vier verschiedene iPads hat Apple dieses Jahr im Angebot. 20 Minuten hat die beiden neusten Geräte ausgiebig getestet. Wir erklären, weshalb das bunte iPad die cleverste Wahl ist und wieso man damit eine Stange Geld spart.

von
Tobias Bolzern

Darum gehts

  • Apple hat das iPad und das iPad Air neu aufgelegt.

  • Insgesamt hat Apple damit vier iPads im Angebot.

  • Wir sagen, welches Modell am besten zu dir passt.

So viel Auswahl hatten iPad-Fans schon lange nicht mehr. Apple hat gleich mehrere Modelle seines Tablets in diesem Jahr erneuert. Doch welches soll man sich zutun? 20 Minuten hat das iPad Air und das reguläre iPad ausgiebig getestet.

Zuerst zum bunten Modell, dem iPad Air. Wobei bunt hier etwas gar hoch angesetzt ist. Zwar sehen die Farben – Grün, Sky-Blau und Roségold – auf Bildern sehr satt aus, hält man dann das Gerät in der Hand, so merkt man schnell, dass die Farben sehr dezent sind. Beim Testgerät war das Grün nur bei richtigen Lichtverhältnissen zu erkennen. Sonst wirkte das Gerät fast silbern.

Flottes Tablet

Das iPad Air (2020) kann vieles, was das teurere Pro-Modell kann – und einiges davon sogar besser. So steckt im Air zum Beispiel der neuere A14-Prozessor, während im Pro-Modell von 2020 ein A12z-Chip steckt. Dieser ist zwar in vielen, aber nicht in allen Benchmarks schneller als der A14. Im Alltag dürften die meisten Nutzer von all dem jedoch nicht viel mitbekommen.

Wirklich praktisch ist der neue Fingerabdrucksensor, den Apple im Air verbaut hat. Der Sensor befindet sich neu am Einschaltknopf auf der Seite des Gerätes, wenn man es wie ein Notebook braucht. Das Entsperren mit dem Fingerprint funktionierte im Test zuverlässig und sehr schnell. Verzichten muss man mit dem Air hingegen auf Face ID. Die Gesichtserkennung sucht man bei dem günstigeren Tablet vergebens. In Zeiten der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Maskentragen ist das jedoch kein Verlust.

Air vs. Pro

Der Bildschirm des iPad Air misst 10,9 Zoll. Damit passt auch das Zubehör des Pro-Modells an das Tablet, etwa das Magic Keyboard. Der Preis (ab 319 Franken) ist zwar happig, doch der Gewinn zum Smart Keyboard Folio ist enorm.

Generell ist das iPad Air (ab 629 Fr.) dem Pro-Modell sehr ähnlich. Sie beide unterstützen etwa die Eingabe mit dem Pencil (2. Gen), dem Zeichenstift von Apple. Wobei das Anzeigen der Handschrift mit dem Pro-Modell dank der höheren Bildwiederholrate noch etwas besser ist.

Wer mit dem Gedanken spielt, ein neues iPad zu kaufen, wird mit dem Air gut bedient sein und kann dabei erst noch Geld sparen. So ist das Air 200 Franken billiger als ein Pro-Modell mit gleich viel Speicherplatz. Wer unbedingt ein grösseres iPad will, greift zum Pro. Nur dieses Modell gibt es auch mit einem 12,9-Zoll-Display.

iPad für Einsteiger

Noch eine Ecke günstiger geht es mit dem regulären iPad der 8. Generation. Auch dieses wurde vom Hersteller dieses Jahr erneuert und hat nun mehr Power. Verzichten muss man hier jedoch auf das Magic Keyboard und den Apple Pencil der 2. Generation. Wer das kann, bekommt viel iPad in einem kompakten Gehäuse ab 349 Fr.

Und wenn es nicht unbedingt Apple sein soll, haben auch andere Hersteller, wie zum Beispiel Samsung, Tablets in diversen Preisklassen und ebenfalls mit Eingabestift im Angebot.

Digital-Push

Wenn du den Digital-Push abonnierst, bis du über News und Gerüchte aus der Welt von Whatsapp, Snapchat, Instagram, Samsung, Apple und Co. informiert. Auch erhältst du Warnungen vor Viren, Trojanern, Phishing-Attacken und Ransomware als Erstes. Weiter gibt es Tricks, um mehr aus deinen digitalen Geräten herauszuholen.

So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann «Einstellungen» und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Digital» an – et voilà!

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12 Kommentare
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paid

15.11.2020, 21:07

Warum werden stets nur die neuen iPads aber nie die neuen Samsung Galaxy Tab S7 oder so präsentiert? Paid Post??

Faulenzer

15.11.2020, 16:56

Ich bevorzuge ganz alte Geräte. Da sind auch die Überwachungsmechanismen veraltet.

Kundendienst

15.11.2020, 13:28

Rufen Sie uns nie an, wir rufen Sie an.