Nach der Nadal-Niederlage: «Die Nummer 1 ist nach wie vor mein Ziel»
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Nach der Nadal-Niederlage«Die Nummer 1 ist nach wie vor mein Ziel»

Roger Federer bestreitet in Rom das letzte Sandplatz-Turnier vor dem French Open. Erster Gegner ist am Mittwoch Jo-Wilfried Tsonga (Fr).

Tennisfan und AS-Roma-Star Francesco Totti besuchte mit Sohn Cristian Roger Federer im Training. Foto: key

Tennisfan und AS-Roma-Star Francesco Totti besuchte mit Sohn Cristian Roger Federer im Training. Foto: key

Roger Federer, wie sind Sie mit den Vorbereitungen auf das French Open zufrieden?

Roger Federer: Man ist immer erleichtert, wenn man nach zwei Turnieren auf Sand bereits sieben Spiele bestritten hat. Dann ist man nicht unter Zugzwang. Für mich ist es kein Muss, hier die Halbfinals zu erreichen.

Momentan sind Sie in der Weltrangliste die Nummer 3. Ist Ihr Anspruch noch immer, wieder die Nummer 1 zu werden?

Für mich ist die Nummer 1 immer noch ein grosses Ziel. Und Platz 1 zu erreichen, ist nach wie vor gut möglich. Denn falls ich ein Grand-Slam-Turnier gewinnen sollte, kann sich schnell einiges ändern. Im Moment spielen Djokovic und Nadal besser als ich, das ist ein Fakt. Aber ich bin nahe dran.

Djokovic ist auf dem besten Weg, die Nummer 1 zu werden. Haben Sie seinen Sieg gegen Nadal in Madrid gesehen?

Ich sah das Spiel nicht, da ich unterwegs nach Rom war. Ich wusste, dass Djokovic seine Chance haben würde, er spielt seit Monaten sehr gut. Aber wenn Nadal auf Sand verliert, ist dies natürlich immer eine Überraschung.

Zu einem anderen Thema. Sie sind ein bekennender Fussball- und Basel-Fan. Verfolgen Sie den Spitzenkampf gegen Zürich?

Es wird sicher spannend, auch wenn die Finalissima für einmal ein wenig vorgezogen ist. Ich glaube, mit dem Kader von Basel ist alles möglich. Zürich hat zuletzt aber sehr gut gespielt. Ich freue mich. Zwar werde ich die Partie nicht verfolgen können, aber meine Kollegen werden mich auf dem Laufenden halten.» (20 Minuten/si)

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