Spengler-Cup-Final: Die Olympia-Hauptprobe gegen Kanada
Aktualisiert

Spengler-Cup-FinalDie Olympia-Hauptprobe gegen Kanada

Keine Verschnaufpause: Nach dem 8:3 gegen Davos geht es für die Nati um 12.10 Uhr im Final gegen das Team Canada. Ein Duell mit Brisanz.

von
Marcel Allemann
Davos
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Brutales Ende: Der bedauernswerte HCD-Goalie kassiert acht Tore. (30. Dezember 2017)

Brutales Ende: Der bedauernswerte HCD-Goalie kassiert acht Tore. (30. Dezember 2017)

Keystone/Melanie Duchene
Der Begin des ersten Doppelschlags: Herzog (61) hat soeben das 3:3 erzielt, wenig später trifft Schlumpf zum 4:3.

Der Begin des ersten Doppelschlags: Herzog (61) hat soeben das 3:3 erzielt, wenig später trifft Schlumpf zum 4:3.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Eine wunderbare Verabschiedung: Mark Streit wird so richtig geehrt.

Eine wunderbare Verabschiedung: Mark Streit wird so richtig geehrt.

Keystone/Gian Ehrenzeller

Vom 2:3-Rückstand nach 36 Minuten noch zu einem 8:3-Sieg. Die Schweizer Nati zeigte im Schweizer Duell gegen Davos im Halbfinal zwar kein fehlerloses, aber dafür ein berauschendes Spiel. «Wir haben nicht gut angefangen, Davos hat uns das Leben mit seinen Kontern schwer gemacht», so Stürmer Vincent Praplan. «Nach dem 2:3-Rückstand wurden wir besser, die zwei raschen Tore zur Wende waren wichtig.»

Und nun kommt es also zum grossen Final gegen das Team Canada. Dem logischen Endspiel des 91. Spengler-Cups. Es ist zum Abschluss des Turniers so etwas wie ein richtiges Länderspiel mit einer grossen Brisanz. Denn am 15. Februar 2018 bestreitet die Nati ihr erstes Spiel an den Olympischen Spielen in Pyeongchang ebenfalls gegen Kanada und rund sechs Spieler des Teams in Davos sollen auch in Südkorea im Olympia-Kader stehen.

«Wir freuen uns. Wichtig ist, dass wir dieses Mal von Anfang an parat sein werden. An der nötigen Motivation wird es uns nicht fehlen», sagt Verteidiger Dominik Schlumpf. Und Nationaltrainer Patrick Fischer meint: «Sie stellen hier ein ähnliches Team wie am Karjala-Cup und damals haben wir verloren. Dieses Mal wollen wir den Spiess umdrehen, so dass wir es sind, die das gute Gefühl in unsere Begegnung an die Olympischen Spiele mitnehmen können.»

Nochmals eine Steigerung nötig

Klar ist: Die Nati müssen sich gegenüber dem Halbfinal gegen Davos nochmals steigern, muss in der Defensive viel besser stehen und kompakter auftreten als in den ersten 40 Minuten, in denen sie sich zu viele Unzulänglichkeiten leisteten. «Es braucht keine perfekte, aber eine gute Leistung, um die Kanadier zu schlagen», so Fischer.

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