Feedback: «Die Online-Pranger sind ein Rückfall ins Mittelalter»
Aktualisiert

Feedback«Die Online-Pranger sind ein Rückfall ins Mittelalter»

Das US-Justizministerium hat auf einer Website die Namen von zehntausenden Sexualstraftätern öffentlich gemacht. 20min-User diskutierten über die ungewöhnliche Massnahme.

Mooler: Niemand gehört an den Pranger gestellt, auch nicht Sexualstraftäter, denn sie haben ihre gerechte Strafe abgesessen. Online-Pranger sind ein Rückfall ins Mittelalter.

Haganah: Kinderschänder gehören an den Pranger, und es schadet sicher nicht, wenn man vor diesen Leuten warnt – zumal die meisten Wiederholungstäter sind.

Newpoli: Was ist das Ziel dieser Aktion? Dass sich Eltern schützen können? Es ist doch illusorisch zu glauben, dass Eltern diese Internet-Listen durchgehen, um zu sehen, ob eine dieser Personen eventuell in der Nähe wohnt.

Felix65: Heute sind es

Sexualstraftäter, die an den Pranger gestellt werden, und morgen vielleicht schon Leute, die ihre Steuern nicht

bezahlen, notorische Falschparker oder Schnellfahrer, Militärdienstverweigerer, Andersdenkende...

Pula: Wenn es mit dem Internet-Pranger zu weniger Sexualdelikten kommt, dann rechtfertigt der Zweck die Mittel.

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