Aktualisiert

Crash in Indonesien«Die Opfer sassen noch in den Sitzen»

Ein Flugzeug ist bei einem Absturz in Indonesien intakt geblieben. Die Retter hofften auf Überlebende. Doch die Hoffnung zerschlug sich schnell: Alle 18 Insassen sind getötet worden.

Wind und Nebel haben die Suche nach der Unglücksmaschine erschwert.

Wind und Nebel haben die Suche nach der Unglücksmaschine erschwert.

Nach dem Absturz eines Flugzeugs in Indonesien haben Einsatzkräfte die 18 Passagiere und Besatzungsmitglieder am Samstag tot aufgefunden. Die Maschine vom Typ CASA C-212 hatte am Donnerstag auf dem Weg von Nordsumatra nach Aceh den Kontakt zur Bodenkontrolle verloren und ein Notsignal abgesetzt.

Die Absturzstelle liegt in einem bewaldeten, bergigen Gebiet. Da das Wrack aus der Luft intakt aussah und eine Tür offenstand, hatten die Retter zunächst Hoffnung, Überlebende zu finden. Noch am Samstag waren daher Lebensmittel und Medikamente über der Absturzstelle abgeworfen worden. Ein Sprecher der Suchmannschaft erklärte, Einsatzkräfte hätten die Stelle am Morgen erreicht und die Leichen der 14 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder in deren Sitzen gefunden.

Bei den Getöteten handelte es sich um 14 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Vier der Opfer waren Kinder. Angehörige der Opfer warfen der Fluggesellschaft PT Nusantara Buana Air vor, die Rettungsoperation sei zu langsam und unprofessionell organisiert worden. Der Sprecher erklärte jedoch, starker Wind und Nebel hätten die Suche behindert. (dapd)

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