Die Osec bläst zum Angriff auf die indischen Märkte
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Die Osec bläst zum Angriff auf die indischen Märkte

Der Milliardenmarkt Indien gilt bei den Wirtschaftsförderern als einer der wichtigsten Zukunftsmärkte.

«Schweizer Produkte erfreuen sich in Indien grösster Beliebtheit. Wir empfehlen hiesigen Firmen dringend, sich diesen Absatzmarkt zu erschliessen.» Dies sagt Chris Watts, Geschäftleitungsmitglied beim halbstaatlichen Schweizer Exportwirtschaftsförderer Osec. «Neben starkem Wachstum lockt Indien auch durch eine stabile Demokratie und Englisch als Handelssprache», so Watts. Zudem sei die Bevölkerung jünger (der Schnitt liegt bei 25 Jahren) und besser ausgebildet als in China (33 Jahre).

2006 stiegen die Exporte aus der Schweiz nach Indien um satte 35 Prozent auf 1,85 Milliarden Franken. China, bisher stärkster Expansionsmarkt, wuchs 2006 «nur» um 15 Prozent. Am besten verkaufen sich in Indien Schweizer Maschinen und Elektronik vor Chemikalien und Präzisionsinstrumenten. Damit den Firmen der Schritt nach Indien leichter fällt, veranstaltet die Osec am 28. März eine Tagung zum Thema, unter anderem mit dem indischen Handelsminister Kamal Nath, dem ehemaligen US-Vizepräsident Al Gore und dem Trendforscher John Naisbitt.

(mhb)

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