@runawayueli im «Fernweh»-Podcast - «Die Parallelen zwischen Japan und der Schweiz haben mich fasziniert»
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@runawayueli im «Fernweh»-Podcast«Die Parallelen zwischen Japan und der Schweiz haben mich fasziniert»

Der St. Galler Ueli Frischknecht hat sich während einer zweijährigen Reise als Fotograf selbstständig gemacht. So hat ihn die Reise geprägt.

von
Melanie Biedermann
Andrea Häfeli
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Ueli Frischknecht ist mit seiner Frau während zwei Jahren durch zwei Kontinente gereist. 

Ueli Frischknecht ist mit seiner Frau während zwei Jahren durch zwei Kontinente gereist.

Instagram runawayueli
Inspiration für Destinationen und Routen fand das Paar vielfach auf Instagram. 

Inspiration für Destinationen und Routen fand das Paar vielfach auf Instagram.

Ueli Frischknecht / @runawayueli
Um 2015 starteten die beiden in Asien. Im Podcast «Fernweh» erklärt Ueli, warum Japan zu seinen Highlights gehört.

Um 2015 starteten die beiden in Asien. Im Podcast «Fernweh» erklärt Ueli, warum Japan zu seinen Highlights gehört.

Ueli Frischknecht / @runawayueli

Darum gehts

  • Ebookers.ch und 20 Minuten gehen mit dem Podcast «Fernweh» der Frage nach, wie das Reisen unser Leben verändern kann.

  • Ein bisschen Träumen und Fernweh-Stillen? Yep, auch darum gehts. Die Podcast-Gäste schwelgen in Erinnerungen an ihre grössten Trips und liefern Inspiration.

  • In der zweiten «Fernweh»-Folge spricht Podcast-Host Andrea mit Ueli Frischknecht (36) aka Runawayueli über dessen zweijährige Reise durch Asien und Südamerika.

  • Hier gibts einen komprimierten Auszug aus dem Gespräch, die komplette Episode gibts weiter unten im Artikel oder in der Radio-Section der 20-Minuten-App.

Ueli, wie hast du dich auf die Reise vorbereitet?

Ich bin mit meiner Frau gereist und wir haben uns vorab über Instagram Inspiration für Destinationen gesucht, insgesamt etwa zwei Jahre gespart und dann ein One-Way-Ticket nach Singapur gekauft. Man muss sich natürlich auch überlegen, was man mit seiner Wohnung und seinem Job macht. Wir haben alles gekündigt und verkauft.

Warum habt ihr euch für die Destination Singapur entschieden?

Wir wollten nach Asien und dort gibt es ein paar Hubs, an denen man in der Regel startet. Singapur hat uns einfach am meisten gereizt. Wahrscheinlich weil es noch etwas westlicher ist, als andere asiatische Destinationen und als Einstieg für so eine Reise wohl einfacher als Downtown-Delhi in Indien.

Hast du in Delhi besondere Erfahrungen gemacht?

Ja, Delhi war wohl das speziellste Erlebnis in den zwei Jahren. Es war intensiv und chaotisch; Tiere auf der Strasse, viele Autos, alles scheint immer in Bewegung, der Lärm hört nie auf. Andererseits riecht die Stadt wie keine andere, die Gewürz-Gerüche am Markt etwa, und auch das Licht ist anders – das alles war sehr besonders.

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Welche anderen Orte sind dir speziell in Erinnerung geblieben?

Nach Thailand sind wir mehrfach zurückgekehrt. Das Land ist relativ einfach zu bereisen und auch recht günstig aus Schweizer Perspektive. Ein Highlight war auch Japan. Die Parallelen zur Schweiz haben mich fasziniert. Man sieht dort etwa Menschen vor ihren Einfamilienhäusern das Laub zusammenrechen. Dieses Bild hab ich ausserhalb der Schweiz kaum in einem anderen Land gesehen.

Apropos Bilder: Du hast dich mit der Reise als Fotograf selbstständig gemacht, richtig?

Genau. Die Vorbereitung und Recherche mit Instagram hat meine Leidenschaft für die Fotografie neu entfacht. Der Instagram-Account war dann quasi der Auftakt für die Reise und in die Selbstständigkeit.

Gab es Situationen, die nicht so gelaufen sind, wie du es gern gehabt hättest?

Es passiert immer wieder Unvorhergesehenes und manchmal verliert man dabei auch einen Batzen Geld. Einmal konnten wir etwa wegen Unwettern nicht auf die Philippinen fliegen und mussten spontan umplanen. Wir sind dann halt als Nächstes in ein günstigeres Land oder auch mal länger bei der Familie meiner Frau in Peru untergekommen, um das auszugleichen.

Wie war es, das Land mit einer Einheimischen zu entdecken?

Man kommt in Ecken, die man als Tourist nicht sieht. Ich würde jedem empfehlen, sich auf einer Reise mit der lokalen Bevölkerung auszutauschen.

Wie gings dir mit der Kulinarik auf der Reise?

Die war uns sehr wichtig. Nach der Unterkunft lief am meisten Geld ins Essen.

Hast du in Peru ein Meerschweinchen gegessen?

Ja, hab ich.

Wie Uelis peruanische Mahlzeit geschmeckt hat (er ist heute Vegetarier, «nicht wegen dieses Erlebnisses»), welche Begegnungen ihn während seiner zwei Jahre am meisten prägten, und wo er die schönsten Bilder machen konnte – hörst du alles in der aktuellen Folge «Fernweh», gleich hier:

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