Mykonos - Die Party auf der griechischen Insel geht weiter – das Tanzverbot bleibt
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Mykonos Die Party auf der griechischen Insel geht weiter – das Tanzverbot bleibt

Aufgrund der hohen Infektionszahlen beschloss die griechische Regierung ab dem 17. Juli eine nächtliche Ausgangssperre. Mit einigen Einschränkungen wird diese jetzt nach neun Tagen wieder aufgehoben.

von
Angela Rosser
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Ab dem 17. Juli galt zwischen 1 und 6 Uhr morgens eine verordnete Ausgangssperre auf Mykonos. 

Ab dem 17. Juli galt zwischen 1 und 6 Uhr morgens eine verordnete Ausgangssperre auf Mykonos.

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Nach neun Tagen wurde am Dienstag die Ausgangssperre wieder aufgehoben. Was bleibt ist die Sitzplicht für Gäste und das Tanzverbot.

Nach neun Tagen wurde am Dienstag die Ausgangssperre wieder aufgehoben. Was bleibt ist die Sitzplicht für Gäste und das Tanzverbot.

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Wer gegen diese Auflagen verstösst, riskiert hohe Bussen und Gastronomiebetreibern droht eine Schliessung von mindestens sieben Tagen.

Wer gegen diese Auflagen verstösst, riskiert hohe Bussen und Gastronomiebetreibern droht eine Schliessung von mindestens sieben Tagen.

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Darum gehts

  • Am 17. Juli verhängte Mykonos eine nächtliche Ausganssperre.

  • Nach neun Tagen wird die Massnahme wieder aufgehoben – das Tanzverbot aber bleibt.

  • Für Kinos und Theater reicht neuerdings ein Test nicht mehr aus.

Vor etwas mehr als einer Woche wurde auf der griechischen Insel Mykonos eine nächtliche Ausgangssperre ausgerufen. Grund dafür waren die rapide ansteigenden Infektionszahlen. Seit Montagabend ist die Sperre zwischen 1 und 6 Uhr wieder aufgehoben. Dafür massgeblich sei, dass die Ansteckungen gemäss der Gesundheitsbehörden in den vergangenen Tagen zurückgegangen sind, schreibt das Newsportal «RND». Was bleibt, ist nach wie vor das Tanzverbot. Gäste dürfen in Restaurants und Bars nur bedient werden, wenn sie einen Sitzplatz haben.

Neu reicht auch ein Test nicht mehr aus, um Zutritt zur Innengastronomie, Kinos oder Theatern zu erhalten – dies ist nur noch als geimpfte oder genesene Person möglich. Verstösse der Betreiber gegen diese Massnahmen hätten eine Schliessung von mindestens sieben Tagen, sowie hohe Bussen von mehreren Tausend Euro zur Folge.

Wer in Bereichen wie der Autovermietung, Tourismus oder der Gastronomie tätig und nicht geimpft ist, muss in Mykonos zweimal wöchentlich zum Corona-Test und die Ergebnisse den Behörden melden. Mit diesen Massnahmen konnten die Ansteckungen auf Mykonos zwar relativ schnell gebremst werden, aber auch auf anderen Inseln Griechenlands sind die Ansteckungen überdurchschnittlich hoch. Dazu zählen Kos, Korfu, Rhodos, Antiparos, Kos, Sifnos, Serifos, Milos, Zakynthos und Leros. Auf der Liste des BAG von Ländern mit einer besorgniserregender Virusvariante steht Griechenland bislang noch nicht.

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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