Die Passione Engadina lockt 130 Oldtimer und Sportwagen nach St. Moritz

Mehr als 130 klassische und moderne Sportwagen kamen an die Passione Engadina nach St. Moritz.

Mehr als 130 klassische und moderne Sportwagen kamen an die Passione Engadina nach St. Moritz.

Markus Bartholet
Publiziert

AutotreffenDie Passione Engadina lockt 130 Oldtimer und Sportwagen nach St. Moritz 

Die Passione Engadina ist längst eine Institution bei Oldtimer-Besitzern. Letztes Wochenende trafen sich wieder über 130 Besitzer exklusiver Classic Cars und Sportwagen in St. Moritz – diesmal auch etliche Bugattis, der Ehrengast der Ausgabe 2022.

von
Michael Lusk / A&W Verlag

Bereits zum elften Mal faszinierte die Passione Engadina am vergangenen Wochenende Besitzer und Besitzerinnen, Fans und normale Touristen und Touristinnen im Engadin mit einem Auflauf von Oldtimern und Sportwagen, wie es selbst weltweit nur wenige andere Anlässe schaffen. Mehr als 130 der schönsten und seltensten italienischen Automobile der letzten Jahrzehnte waren nach St. Moritz gekommen, um auf einer gemeinsamen Ausfahrt durchs Bündnerland und bei einer Ausstellung in der Alpenmetropole selbst von zahlreichen Zuschauern und Zuschauerinnen bewundert zu werden.

Bugatti als Ehrengast

Wie jedes Jahr hatte die Passione Engadina auch 2022 eine Gastmarke. Diesmal Bugatti aus dem elsässischen Molsheim. An sich schon eine faszinierende Marke, haben die Franzosen sogar eine bedeutsame Verbindung zu Italien: Ihr Gründer Ettore Bugatti war nämlich gebürtiger Mailänder, zudem baute Bugatti in Campogalliano in den Neunzigerjahren den Bugatti EB 110. Die Marke brachte gleich ein ganzes Spektrum aus aktuellen und klassischen Modellen mit, die zwei Wochen lang im Herzen von St. Moritz bestaunt werden konnten. Zu den Highlights zählten ein Bugatti Bolide, der Bugatti La Voiture Noire oder aus dem letzten Jahrhundert, der Bugatti Atalante Type 57.

Ein Highlight war traditionell der gesperrte Flugplatz Samedan, wo die zehn Bugatti Veyron und Chiron richtig Gas geben konnten.

Ein Highlight war traditionell der gesperrte Flugplatz Samedan, wo die zehn Bugatti Veyron und Chiron richtig Gas geben konnten.

Michael Lusk
Als DIE italienische Sportwagenmarke durfte Ferrari natürlich nicht fehlen.

Als DIE italienische Sportwagenmarke durfte Ferrari natürlich nicht fehlen.

Markus Bartholet
Der Bugatti EB 110 ist mittlerweile unter Sammlern und Sammlerinnen sehr beliebt.

Der Bugatti EB 110 ist mittlerweile unter Sammlern und Sammlerinnen sehr beliebt.

Markus Bartholet

Berühmte Auto-Persönlichkeiten dabei

Wie jedes Jahr standen aber nicht nur Autos im Fokus, sondern auch die Besitzer und Besitzerinnen, verschiedene Ikonen aus dem Motorsport sowie Persönlichkeiten der Autobranche, die an der Passione Engadina dabei waren. So gaben sich dieses Jahr unter anderem Mate Rimac, Arturio Merzario, Nico Rosberg, die Rennfahrerin Simona de Silvestro und Andy Wallace die Ehre, der ehemalige Sieger der 24 Stunden von Le Mans und er ist zudem der Erste, der in einem Strassenauto die magische Grenze von 300 mph knackte. Er fuhr auch selbst mit einem klassischen Bugatti T35 die Rallye mit – und hielt locker mit deutlich jüngeren Autos mit und überholte viele von ihnen sogar. Aber auch neue Modelle vieler anderer Marken zogen die Blicke auf sich. So waren unter anderem ein Ferrari F40, Lamborghini Diablo, zahlreiche Alfa Romeo Giulias, verschiedene De Tomasos, aber auch Fiat Cinquecentos dabei.

Denn an der Passione Engadina stand nicht die Geschwindigkeit im Mittelpunkt, sondern die Leidenschaft für Oldtimer. Ausser vielleicht am Sonntag auf dem Flugplatz Samedan. Hier konnten auch die neueren Sportwagen zeigen, was in ihnen steckt. Und so düsten die schnellsten mit über 300 km/h über die Landebahn. Da macht es auch nichts, dass der Event wie immer viel zu schnell vorbei war. Denn die meisten werden auch 2023 wieder nach St. Moritz kommen, wenn die Passione Engadina ruft.

Hol dir den Auto-Push!

Heisse News aus der Auto- und Mobilitätswelt, die neusten Modelle im Test und Experten-Kolumnen zu  rechtlichen und technischen Fragen: All das erwartet dich, wenn du den Auto-Push abonnierst.


So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Auto» an – schon läufts.

Deine Meinung

82 Kommentare