Modusänderung: Die Playouts gibt es so nicht mehr

Aktualisiert

ModusänderungDie Playouts gibt es so nicht mehr

Nach neun Jahren kommt es im Schweizer Eishockey erstmals zu einer Anpassung des Spielplans. Die Änderungen betrifft vor allem die untere Tabellenhälfte sowie die NLB-Spitzenteams.

Nach neun Jahren ohne Modusänderung beschloss die Eishockey-Nationalligaversammlung eine Anpassung des Spielplans nach der Qualifikation. Während die Playoffs nicht angetastet wurden (Viertelfinals, Halbfinals und Final nach Modus best-of-7), fällt die erste Runde der Abstiegs-Playoffs einer Abstiegsrunde der vier Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 12 zum Opfer.

Diese vier Teams nehmen sämtliche Punkte aus der Qualifikation mit. Nach der Abstiegsrunde (6 Runden) ermitteln die zwei Mannschaften auf den Plätzen 11 und 12 in einer Playoff-Serie den Letztplatzierten der NLA, der anschliessend die Ligaqualifikation gegen den Meister der NLB bestreiten muss.

NLB-Teams müssen sich früh für oder gegen Aufstieg entscheiden

Zu dieser Ligaqualifikation dürfte es künftig nicht mehr jedes Jahr kommen. Die NLB-Vereine müssen sich neu schon im Herbst verbindlich entscheiden, ob sie aufsteigen wollen oder nicht. Wer Aufstiegsambitionen anmeldet, später aber auf diesen Entscheid zurückkommt, dürfte danach drei Jahre lang nicht mehr aufsteigen.

Ausserdem unterzeichneten die Ligavertreter einen vorliegenden Vertrag mit der National Hockey League (NHL) nicht. Die Ligaführung erhielt den Auftrag, weitere Abklärungen vorzunehmen und den in englischer Sprache abgefassten Vertrag auf deutsch übersetzen zu lassen. Damit befindet sich die Schweizer Liga mit der NHL weiterhin in einem vertragslosen Zustand. Der Vertrag hätte die Entschädigungen geregelt, welche die Klubs erhalten, wenn sie Spieler an die NHL verlieren. (si)

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