Amerika vor der Pleite: Die Protagonisten im US-Schuldenstreit

Aktualisiert

Amerika vor der PleiteDie Protagonisten im US-Schuldenstreit

Die Pokerpartie über die Erhöhung der US-Schuldengrenze geht in die entscheidende Phase. Kommt es doch noch zur Einigung oder sind die USA innert weniger Tage bankrott? Das sind die Hauptakteure im Kräfteringen.

von
sas

Allmählich wird die Zeit knapp. Schaffen es die USA nicht, bis am 2. August die Schuldenobergrenze von 14,3 Milliarden Dollar anzuheben, droht die Zahlungsunfähigkeit. Fortan wären die USA nicht mehr in der Lage die Zinsen und Rechnungen zu bezahlen: Bürokraten in Washington müssten in die Zwangsferien, Soldaten um den Sold bangen und ältere Menschen um ihre Renten.

Unlängst hat Finanzminister Timothey Geithner vor den Folgen einer Zahlungsunfähigkeit gewarnt. Die US-Grossbanken rechnen damit, dass die Bonitätshüter den US-Staatsanleihen im Pleite-Fall die Bestnote entziehen könnten. Das wäre ein «furchtbarer Schlag» für die Stabilität der Finanzmärkte, die Währung und die Weltwirtschaft, mahnten die führenden US-Grossbanken kürzlich in einem Appell an die Politik.

Im Tauziehen geht es aber um weit mehr als um die Erhöhung der Schuldenobergrenze. Es geht um die Frage, wie man den in Schieflage geratenen Haushalt wieder ins Lot bekommt, andererseits und um politische Macht. Insbesondere die Abgeordneten der Tea-Party-Bewegung testen, wie weit sie gehen können und versuchen, dem Präsidenten ihre Regeln aufzuzwingen.

In der obigen Bildstrecke sehen Sie die Hauptakteure im Schulenstreit.

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