Wegen Touristen darf die Queen nicht auf Schloss Balmoral wohnen
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Wegen TouristenDie Queen darf nicht im Schloss Balmoral wohnen

Jeden Sommer reist die Königin von England für ihre zweimonatigen Ferien nach Schottland. Ihre geliebte Residenz darf sie allerdings noch nicht beziehen.

von
Katrin Ofner
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Die Weihnachtszeit verbringt Queen Elizabeth auf Sandringham, ihre traditionellen Sommerfeiern auf Schloss Balmoral.

Die Weihnachtszeit verbringt Queen Elizabeth auf Sandringham, ihre traditionellen Sommerfeiern auf Schloss Balmoral.

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Von Ende Juli bis Oktober zieht sich die britische Monarchin auf ihr schottisches Anwesen zurück.

Von Ende Juli bis Oktober zieht sich die britische Monarchin auf ihr schottisches Anwesen zurück.

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Es ist jener Ort, an dem die Königin von England einfach Mensch sein und ihre Ruhe in der Natur geniessen kann.

Es ist jener Ort, an dem die Königin von England einfach Mensch sein und ihre Ruhe in der Natur geniessen kann.

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Darum gehts

  • Ihren Sommer verbringt die britische Monarchin seit jeher in Schottland.

  • Auch 2021 reist sie erneut in die Highlands, doch ihr geliebtes Schloss konnte die 95-Jährige bislang nicht beziehen.

  • Der Grund: Balmoral ist bis Anfang August für Touristinnen und Touristen geöffnet.

  • Wie zudem bekannt wurde, hat die Queen auch eine harte Entscheidung bezüglich familiärer Besucherinnen und Besucher getroffen.

Erstmals ohne ihren geliebten Ehemann Prinz Philip hat sich die Queen Anfang Woche von Schloss Windsor in die zweimonatigen Sommerferien Richtung Schottland aufgemacht. Das berichteten britische Medien – darunter das «Hello Magazine» – unisono. Voraussichtlich bis Oktober wird die Monarchin in den Highlands verweilen und ihre Zeit in der umliegenden Natur verbringen. Doch bei ihrer Ankunft gab es ein klitzekleines Problem: Schloss Balmoral ist noch nicht bezugsfertig.

Die königliche Residenz in Aberdeenshire ist nämlich noch als Attraktion für die Öffentlichkeit geöffnet – und zwar bis zum 2. August. Und wo ruht nun das gekrönte Haupt der britischen Monarchin? Bis zur Schliessung für die Touristinnen und Touristen kommt die 95-Jährige in einem nahegelegenen Cottage unter.

Schon in der Vergangenheit hat Queen Elizabeth in der Craigowan Lodge übernachtet, während das Haupthaus für ihre Ankunft vorbereitet wird. Das ländliche Anwesen liegt ungefähr eineinhalb Kilometer von Schloss Balmoral entfernt und wurde einst von Prinz Charles (72) und Prinzessin Diana genutzt, wenn sie in Schottland zu Besuch waren.

Rückzugsort der Queen

Gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann verbrachte die Königin viele erholsame Sommer in Schottland. So erzählte ihre Enkeltochter Prinzessin Eugenie (31) vor fünf Jahren im Dokumentarfilm «Our Queen At Ninety»: «Ich denke, Oma ist dort am glücklichsten. Ich denke, sie liebt die Highlands wirklich. Spaziergänge, Picknicks, Hunde – viele Hunde, es gibt immer Hunde – und ständig gehen Leute ein und aus.»

Für ihre Grosseltern sei es jener Ort, an dem sie «einfach Menschen sein und wir sie in Ruhe sehen können». Eugenie und ihr Ehemann Jack Brooksbank (35) gehörten zu jenen Royals, die letztes Jahr die Königin und Prinz Philip in Balmoral inmitten der Corona-Beschränkungen besuchten. Auch Prinz William (38) und Herzogin Catherine (39) liessen ihre traditionelle Reise nach Schottland 2020 nicht ausfallen.

Unerwünschter Gast

Einer, der in diesem Jahr allerdings nicht auf Balmoral anzutreffen sein wird, ist Prinz Harry. Der 36-Jährige wurde zu keinem der geplanten Events in dem Schloss eingeladen. Gemäss Royal-Insidern eine eindeutige Geste. «Keiner der Royals würde es öffentlich sagen, aber durch seine Taten und Worte hat Harry seine Einladung faktisch selbst zunichtegemacht», sagt Adels-Experte Duncan Larcombe gegenüber dem «Express». Damit bezieht er sich auf das kürzlich veröffentliche Statement von Harry auf der Archewell-Website, dass der Herzog von Sussex insgesamt vier Bücher – darunter seine Memoiren – veröffentlichen wird. Seine Autobiografie soll bereits Ende 2022 erscheinen.

«Wenn Corona und das ganze Drama um Harry und Meghan in den vergangenen Monaten nicht gewesen wären, wären sie mit Sicherheit für ein Familientreffen nach Balmoral eingeladen worden, damit die Queen ihren Sohn Archie wiedersehen und Lilibet kennenlernen kann», so Larcombe weiter. Lilibet, die Tochter des Prinzen und der Ex-Schauspielerin, kam am 4. Juni zur Welt und wurde nach ihrer Urgrossmutter benannt.

2019 erhielten die Sussexes erstmals eine Einladung nach Balmoral, doch die beiden sagten ab und entzogen sich der jahrelangen Tradition. «Harry und Meghan hatten diesen Sommer keine Pläne, nach Balmoral zu reisen, da sie der Meinung waren, Archie sei zu jung», erzählte damals eine Quelle gegenüber der «Sun».

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