Die Red Bull Music Academy macht's möglich
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Die Red Bull Music Academy macht's möglich

Musikfreaks unter sich: Der Londoner DJ Tony Nwachukwu lehrte in Seattle den Teilnehmern der diesjährigen Red Bull Music Academy das musikalische Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere im Showbusiness.

Versetzt getaktete Rhythmen, viel Soul und eine gehörige Portion Innovation zeichneten schon immer die Tracks des englischen DJs und Produzenten Tony Nwachukwu aus. In den vergangenen Wochen legte das ehemalige Mitglied der Londoner Gruppe Attica Blues im Rahmen der Red Bull Music Academy im Club Lo-Fi in Seattle auf und liess es auch dort nicht an Exklusivität und Vielseitigkeit fehlen. Broken Beats, Boogie-House, Future-Soul und Hip-Hop-Referenzen an das anwesende Public-Enemy-Mastermind Hank Shocklee prägten sein Set.

Ganz dem Gemeinschaftssinn der Academy entsprechend, teilte er sich die Aufgabe mit DJ Fitchie aus Neuseeland und liess einen Academy-Teilnehmer immer wieder jazzige Töne auf der Trompete anfügen. Würden die Zapfhähne im Staate Washington nicht schon um zwei Uhr morgens zugedreht, hätte diese Party sicher sehr lange kein Ende gefunden.

Dies war jedoch nur ein kleiner Schönheitsfehler. Die RBMA 2005 darf trotzdem als voller Erfolg gewertet werden. Das bewiesen auch die aus allen Teilen der Welt stammenden Teilnehmer.

Adrian Schräder

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