Die Region Emilia ist perfekt für jeden Typ: Das sind die besten Reisetipps

Die Stadt Reggio Emilia im norditalienischen Emilia gehört neben Parmaschinken, Parmigiano Reggiano und Pasta zu den Highlights der Region Emilia.

Die Stadt Reggio Emilia im norditalienischen Emilia gehört neben Parmaschinken, Parmigiano Reggiano und Pasta zu den Highlights der Region Emilia.

Visit Emilia
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4 GeheimtippsDie Region Emilia ist perfekt für jeden Reisetyp

Ob Parmesan, Pasta oder Parmaschinken: In Emilia gibt es kulinarisch, aber auch landschaftlich so einiges zu entdecken. Wir haben der norditalienischen Region einen Besuch abgestattet und teilen unsere Tipps.

von
Laura Zygmunt

Sanfte grüne Hügel, weite Felder und historische Städtchen – so sieht es in der italienischen Region Emilia aus. Wir waren vor Ort und sind in die Highlights rund um die drei Provinzen Parma, Reggio Emilia sowie Piacenza eingetaucht.

Was verbindest du mit der Region Emilia?

Die norditalienische Region gehört zu den wohlhabendsten des Landes. Rund 20 Prozent aller DOC-Lebensmittel Italiens werden hier produziert. Dazu gehören der weltweit bekannte Parmesan namens Parmigiano Reggiano, der Parmaschinken sowie der Balsamicoessig von Modena. Und auch der Pastahersteller Barilla hat seinen Hauptsitz in Parma. Nicht umsonst wird diese Region auch das Food-Valley von Italien genannt.

Torta fritta, Salami, Parmaschinken und Co. sind nur einige der typischen Spezialitäten aus Emilia.

Torta fritta, Salami, Parmaschinken und Co. sind nur einige der typischen Spezialitäten aus Emilia.

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Reise mit dem Zug: Seit Ende 2021 gibt es einen täglichen Direktzug der SBB von Zürich Hauptbahnhof nach Bologna, mit Halt in Parma. Dank der unkomplizierten Verbindung erreichst du das Herz Emilias in rund fünf Stunden.

Für Entdeckerinnen und Entdecker: Labirinto della Masone

In Masone, eine halbe Autostunde von Parma entfernt, befindet sich das grösste Labyrinth Europas. Etwa 2’000’000 bis zu 15 Meter hohe Bambusstängel bilden verschlungene Wege, in deren Mitte sich eine Pyramide befindet. Dahinter steckt der etwas exzentrische, vor zwei Jahren verstorbene, italienische Kunstsammler und Verleger Franco Maria Ricci.

Je nachdem, wie viele richtige (oder falsche) Abzweigungen du nimmst, hast du es in 30 bis 45 Minuten in die Mitte des Irrgartens geschafft. Im Ticketpreis von 18 Franken inbegriffen ist ausserdem der Eintritt in das dazugehörige Museum. Dort sind die gesamte Kunstsammlung von Franco Mario Ricci, temporäre Ausstellungen sowie seine Werke als Verleger zu sehen.

Der Weg durch das Labyrinth dauert 30 bis 45 Minuten, je nachdem, wie oft du dich darin verläufst.

Der Weg durch das Labyrinth dauert 30 bis 45 Minuten, je nachdem, wie oft du dich darin verläufst.

Laura Zygmunt

Für Fleischfans: Restaurant Al Vedel in Colorno

Neben dem weltbekannten Käse Parmigiano Reggiano ist die Region auch für ihren Parmaschinken berühmt. Den luftgetrockneten, aus Schweinefleisch hergestellten Rohschinken gibt es in diversen Reifegraden und Sorten, je nach Stück des Schweins.

Ein Betrieb, welcher unter anderem selbst die Schinkenart Culatello herstellt, ist das Restaurant Al Vedel in Colorno, rund eine halbe Stunde von Parma entfernt. Im herzlichen, seit mehreren Generationen geführten Familienbetrieb kannst du dich durch alle möglichen Schinken- und Salamisorten durchschlemmen. Ein Traum für alle Karnivoren. Aber keine Angst: Auch wer sich vegetarisch ernährt, kommt hier voll auf seine Kosten.

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Für Foodies: Balsamico-Produktion Terra del tuono 

Was bei einer Reise durch Emilia auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Besuch in einer Acetaia, welche traditionellen Balsamico-Essig herstellt. Eine davon ist Terra del tuono in Corticella, in der Nähe der Stadt Reggio Emilia. In dem seit 1852 geführten Familienbetrieb treffen Tradition sowie Innovation aufeinander.

Denn die Acetaia produziert nicht nur den traditionellen Balsamico-Essig aus Modena, sondern experimentiert laufend mit neuen Technologien. Dabei herausgekommen ist beispielsweise ein Balsamico in fester Form, welcher sich wie Parmesan über Gerichte raffeln lässt. Clever!

Für Schlossherrinnen und -herren: Castell d’Arquato

Seit Jahrhunderten thront die Festung Rocca von Castell d’Arquato hoch auf den Hügeln.

Seit Jahrhunderten thront die Festung Rocca von Castell d’Arquato hoch auf den Hügeln.

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Die mittelalterliche Stadt Castell d’Arquato wird zu den hundert schönsten Städten Italiens gezählt. Und das aus gutem Grund: Die Festungsstadt hat im Laufe der Zeit schon so manchen Angriff überstanden und wurde dank ihrer guten Lage sowie den cleveren Verteidigungsstrategien nie erobert.

Mystisch, verwunschen und weltbekannt: Castell d’Arquato diente schon als Filmkulisse für viele Filme, unter anderem «Der Tag des Falken» mit Michelle Pfeiffer aus dem Jahr 1985.

Mystisch, verwunschen und weltbekannt: Castell d’Arquato diente schon als Filmkulisse für viele Filme, unter anderem «Der Tag des Falken» mit Michelle Pfeiffer aus dem Jahr 1985.

Laura Zygmunt

Bis heute thront sie hoch über den Hügeln des Arda-Tals, 30 Kilometer entfernt von Piacenza. Besonders beeindruckend ist die alte Festung Rocca Viscontea, welche zu den rund 50 Schlössern und Burgen der Gegend zählt. Der Eintritt kostet fünf Franken pro Erwachsener, ein Besuch lohnt sich! 

Lies auch: Ab in die Region Südtirol 

Bist du auf der Suche nach noch mehr Reisetipps für Norditalien? Auch Südtirol hat so einiges zu bieten. Sei es auf dem Land rund um Marling, Tarlin und Eppan oder in den Städten Bozen und Meran.

Hast du noch andere Empfehlungen für die Region?

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