Auktions-Pony bleibt bei Armee: «Die Rekruten wollten Köbu behalten»

Aktualisiert

Auktions-Pony bleibt bei Armee«Die Rekruten wollten Köbu behalten»

Nicht alle Pferde von Ulrich K. müssen heute umziehen. Pony Köbu bleibt bei den Rekruten – und wird nun zum Zugsmaskottchen.

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ann/nla

Gruppenführer L. Gravy spricht über das neue Maskottchen Köbu, das seine Rekruten gekauft haben. (Video: 20 Minuten)

Am Donnerstag verkaufte der Kanton Thurgau die Pferde vom Hof des Pferdequälers Ulrich K. in Hefenhofen. 80 Tiere sollten bei der Auktion beim Veterinär-Kompetenzzentrum der Armee in Schönbühl BE den Besitzer wechseln. Doch ein Pferd braucht nicht umzuziehen: Pony Köbu bleibt bei der Armee. Die Rekruten haben es gekauft. Alle Interessenten sind zugunsten der Armeeangehörigen zurückgetreten, nun dürfen sie es behalten.

«Es war die Idee der Rekruten des Train-Zugs, das Pony zu behalten», sagt Gruppenführer Laurent Gravy zu 20 Minuten (siehe Video). Sie hätten einen Antrag an den Oberst des Kompetenzzentrums gestellt. Nun solle der Hengst zum Zugsmaskottchen werden. Köbu ist ein lebhaftes Tier. «Er ist noch aufgedreht, weil andere Tiere rumlaufen – und er ist immer noch ein Hengst», sagt Gravy.

Die Rekrutenschule dauert noch bis am 4. November. Für die Zeit danach haben die Armeeangehörigen bereits einen Platz gefunden. In den Wiederholungskursen soll Köbu dann wieder zur Truppe stossen und seinen Maskottchen-Dienst am Land leisten.

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