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Bundesrat ParmelinDie Restaurants könnten bald wieder öffnen

Wirtschaftsminister Parmelin hat sich in einem Interview zu den Corona-Lockerungen geäussert. Restaurants sollen so schnell wie möglich wieder öffnen.

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Bundesrat Guy Parmelin hat sich in der Sonntagszeitung zu den Lockerungsmassnahmen geäussert.

Bundesrat Guy Parmelin hat sich in der Sonntagszeitung zu den Lockerungsmassnahmen geäussert.

Keystone/Peter Klaunzer
Er teilt die Ansicht seines Amtskollegen Alain Berset: Die Gesundheit der Bevölkerung geht vor.

Er teilt die Ansicht seines Amtskollegen Alain Berset: Die Gesundheit der Bevölkerung geht vor.

Keystone/Peter Klaunzer
Die Restaurants könnten bald wieder öffnen, so Parmelin.

Die Restaurants könnten bald wieder öffnen, so Parmelin.

Keystone/Gian Ehrenzeller

Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat sich in der «Sonntagszeitung» ausführlich zu den Lockerungsmassnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise geäussert. Er schloss dabei nicht aus, dass Restaurants bereits «in den nächsten Wochen» wieder öffnen könnten. «Das hängt davon ab, wie sich die Lage entwickelt. Der Bundesrat kann an seinen Sitzungen jede Woche eine neue Lagebeurteilung vornehmen.»

Der Bundesrat hat sich letzte Woche nicht zu möglichen Wiederöffnungen von Restaurants und Gastronomie-Betrieben geäussert. Das stiess viele Beizer vor den Kopf. Casimir Platzer, Präsident von Gastrosuisse, machte seinem Ärger Luft: «Der Bundesrat hat seine Aufgabe nicht erfüllt», sagte er.

So schnell wie möglich, so langsam wie nötig

Auch Parmelin wies darauf hin, dass die Schweiz die Einschränkungen noch lange spüren werde: «Die Leute und die Unternehmen müssen ein Stück weit mit den Folgen der Corona-Krise leben lernen», so Parmelin. Selbst er als Wirtschaftsminister sehe ein, dass man sich in der momentanen Lage nach der Gesundheit richten müsse. Die Öffnung müsse so schnell wie möglich, aber so langsam wie nötig erfolgen.

«Wir wollen so rasch wie möglich zur Normalität zurück. Die Bereiche und Branchen, die gelockert oder wieder geöffnet werden, müssen dann auch rasch wieder von der Kurzarbeit wegkommen.» Die Hilfe des Bundes dürfe nicht zum «Ruhekissen» werden.

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«Das ist jetzt sehr privat»

Parmelin wollte keine Auskunft darüber geben, ob er sich selbst einem Test unterzogen habe. «Ach, das ist jetzt sehr privat», sagte er. Er halte sich an die Hygiene- und Abstandsregeln des Bundes, teilte er mit. Andere Mitglieder der Regierung hatten ihre Testresultate bekannt gegeben.

(her/sda)

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