«14 On Fire»-Tour: Die Rolling Stones richten sich im Letzigrund ein

Aktualisiert

«14 On Fire»-TourDie Rolling Stones richten sich im Letzigrund ein

Morgen spielt die grösste Rockband der Geschichte im Letzigrund Zürich. 20 Minuten durfte schon heute einen Blick ins Stadion werfen.

von
Neil Werndli

Wenn die Rolling Stones ein Konzert spielen wollen, ist das nicht so einfach: Für 48 000 Menschen kann man nicht einfach einen Gitarrenverstärker aufstellen. Wenn die Rolling-Stones-Tour «14 On Fire» im Zürcher Letzigrund Halt macht, bedeutet das tagelange Aufbauarbeiten. 20 Minuten war vor Ort und beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie lange dauert der Aufbau?

Seit gut einer Woche wird im Letzigrund gewerkelt. Alleine der Bühnenbau nahm drei Tage in Anspruch. «Aber es ist schön, hier zu arbeiten», sagt Tourmanager Dale Skjerseth, «alles nette Menschen – eine tolle Location.»

Wie kommt all das Equipment nach Zürich?

17 Trucks brauchen die Rolling Stones nur um die Bühne zu transportieren. Dazu kommen 57 für Bodenabdeckungen und der Rest der Tourproduktion. Insgesamt sind also 74 Lastwagen im Einsatz.

Wie viel Kabel muss für so ein Konzert verlegt werden?

2300 Meter Kabel warten im Letzigrund auf Mick, Keith und Co.

Was macht das Konzert in Zürich besonders?

Auf der «14 On Fire»-Tour ist es der erste Gig unter freiem Himmel. Somit kommt auch die Open-Air-Bühne zum ersten Mal zum Einsatz. «Es gibt gewisse Herausforderungen, aber wir machen das schon lange genug, um damit umgehen zu können», sagt Dale Skjerseth.

Sieht man in Zürich genau dasselbe wie auf dem Rest der Tour?

Nein, die Show variiert insofern, als dass es unterschiedliche Bühnen mit verschiedenen Designs gibt. Diejenige, die momentan im Letzigrund steht, wird als nächstes in Paris aufgebaut – vorher spielen die Stones allerdings noch in Israel, Holland und Deutschland. «Das wird wohl das Schwierigste: All das Zeugs wieder aufzuteilen, denn es muss alles an verschiedene Orte geliefert werden», so der Produktionsmanager.

Wie wird die Setlist aussehen?

Laut eigener Aussage erfährt das selbst Dale Skjerseth erst kurz vor dem Konzert. Bei einer solchen Grossproduktion kann die Band allerdings nicht einfach drauf los spielen. Die Licht- und Tontechniker brauchen einen geregelten Ablauf. Ein Blick auf die Setlist der vergangenen Konzerte zeigt dann auch, dass sich jeweils nicht allzu viel ändert.

Was tun die Rolling Stones bis morgen Abend?

Mick, Keith und Co. seien bereits in Zürich, sagt Skjerseth. «Sie entspannen und geniessen den freien Tag – wahrscheinlich im Hotel», sagt ihr Tourmanager. Morgen werden Sie etwa fünf Stunden vor der Show im Letzigrund eintreffen.

Sie möchten auch schon jetzt einen Blick ins Stadion werfen? Klicken Sie sich durch die Bildstrecke.

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