Aktualisiert 17.04.2005 22:52

Die Rosen wurden Massimiliano zum Verhängnis

Spannend wie ein Thriller: Gestern startete «Traumjob» auf SF1. Boss Jürg Marquard schickte den Berner Massimiliano Salerno als Ersten heim.

Die zwölf Kandidaten mussten – in ein Frauen- und ein Männerteam aufgeteilt – mit Blumenverkauf an der Zürcher Bahnhofstrasse so viel Gewinn wie möglich erwirtschaften. Knochenarbeit beim trockenen Zürcher Volk. Auf den ersten Blick ging das Männerteam denn auch viel durchdachter und überzeugender an die Aufgabe heran: Es suchte nach einem Sponsor, in dessen Namen es die Blumen auf der Strasse weiterverteilen konnte, und scheute sich nicht, Sven Hotz persönlich anzubetteln. Doch auch der FCZ hatte kein Budget für Rosen und so blieb dem Männerteam nichts anderes übrig, als dieselbe Strategie anzuwenden, die das Frauenteam bereits von Anfang an verfolgte: bei Schnee und Regen die Röschen einzeln auf der Strasse zu verscherbeln.

Das Frauenteam erwirtschaftete 540 Fr., die Männer schafften nach der Konzeptänderung noch 190 Fr. – und mussten sich für ihr Versagen vor Verleger Jürg Marquard rechtfertigen. Der Traum vom 200000-Franken-Job platzte für Marketing-Projektleiter Massimiliano Salerno. «Er brachte nicht, was er versprach», so Marquard. Laut «Traumjob»-Beirätin und Headhunterin Doris Aebi war der 33-Jährige gar ein Treiber im Team, das die falsche Strategie fuhr. Die Tränen, gegen die Salerno kämpfen musste, zeigten nach der Entscheidung: Was für die Zuschauer gute Unterhaltung war, ist für die Kandidaten bitterer Ernst.

Barbara Siegrist

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