Kylie Minogue - «Aphrodite»: Die Rückkehr der Göttin des Dancefloor
Aktualisiert

Kylie Minogue - «Aphrodite»Die Rückkehr der Göttin des Dancefloor

Aus Geilie-Kylie ist endgültig Stylie-Kylie geworden. Sinnlich wie immer präsentiert sich die kleingewachsene Austra­lierin (1.53 Meter) auf den Bildern zu ihrem neuen Album «Aphrodite».

von
Marlies Seifert
Kylie Minogue (42) führt die Hörer zurück auf die Tanzflächen der 80er-Jahre. (Bild: William Baker)

Kylie Minogue (42) führt die Hörer zurück auf die Tanzflächen der 80er-Jahre. (Bild: William Baker)

Dabei verkörpert sie die Eleganz einer in Würde gereiften Diva – wahrlich göttlich! Passend zur wallenden, kobaltblauen Abendrobe fliesst auch die sphärische Single «All the Lovers» ins Ohr.

Danach jedoch bricht die Musik mit der erhabenen Ästhetik. Hat sich Kylie im letzten Jahrzehnt mit minimal arrangierten Dancetracks wie «Slow» und «Can't Get You Out of My Head» oder dem Piano-Stomper «Two Hearts» zumindest punktuell auf experimentelleres Terrain gewagt, gehts nun mit Bombast zurück auf die Tanzfläche der Achtzigerjahre. Einzig die angenehm vor sich hin blubbernde Nummer «Better than Today» bringt

etwas Erholung von den omnipräsenten, pumpenden Synthie-Grossflächen.

Der Pop-Produzent des Moments, Stuart Price, stand bei der Produktion der perfekten Party-Platte Pate. Mitsing-Songs wie «Put Your Hands Up (If You Feel in Love)» oder das sommerliche «Can't Beat the Feeling» machen Spass und funktionieren auf der Tanzfläche perfekt. Trotzdem trösten sie nicht darüber hinweg, dass sich Kylie Minogue auf ihrer neuen Platte etwas sehr eindimensional zeigt.

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