Slowenien hofft noch: Die Rückkehrer brachten die Zuversicht zurück

Aktualisiert

Slowenien hofft nochDie Rückkehrer brachten die Zuversicht zurück

Um noch in die WM-Barrage zu kommen, braucht Slowenien einen Sieg gegen die Schweiz und Schützenhilfe. «Und Glück», ergänzt Stürmer-Star Milivoje Novakovic.

von
Peter Berger

Vier Siege in Serie haben Slowenien die Hoffnung zurückgebracht. Nach dem katastrophalen Start in die Kampagne (vier Niederlagen in fünf Spielen) ist die Barrage plötzlich wieder möglich. Die Wende basiert auf zwei Rückkehrern: Trainer Srecko Katanec und Stürmer Milivoje Novakovic.

Zuversichtlich stimmt die Slowenen auch, dass die Schweiz bereits qualifiziert ist. «Das ist für uns ein Vorteil», sagen Novakovic und Katanec, der 2013 wieder übernahm, unisono. Der mittlerweile 34-jährige Novakovic, der bis Sommer 2014 bei Köln unter Vertrag steht, derzeit aber nach Japan ausgliehen ist, hat am Freitag beim 3:0 gegen Norwegen alle Tore erzielt.

Nach seinem Rücktritt aus dem Nationalteam Anfang 2012 liess der Stürmer sich dieses Jahr mit der Rückkehr von Katanec zu einem Comeback überreden. «Ich kam zurück, um den Jungen zu helfen. Jetzt weiss ich nicht, wie lange ich noch dabei sein werde.» Für Mitspieler Kevin Kampl ist es «schön, einen Stürmer wie Novakovic zu haben. Es macht Spass mit ihm.»

Slowenen hoffen auf Norweger

Auch der Salzburg-Söldner sieht einen Vorteil darin, dass die Schweiz schon qualifiziert ist. «Sie werden wohl einzelne Spieler schonen, aber auch so brauchen wir eine Top-Leistung, um diese starke Mannschaft zu schlagen.» Weiter nötig ist zudem Schützenhilfe. Die Slowenen müssen darauf hoffen, dass Island gegen Norwegen nicht gewinnt, sonst bestreiten die Isländer die Barrage. «Vielleicht haben wir ja Glück», hofft Novakovic. «Und sonst waren wir halt nicht gut genug für Brasilien», ergänzt Coach Katanec.

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