Krieg in der Ukraine – «Die russische Invasion verläuft nicht nach Plan»

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Krieg in der Ukraine«Die russische Invasion verläuft nicht nach Plan»

Die am Donnerstagmorgen gestartete russische Invasion hat laut des britischen Verteidigungsministers bisher keine nennenswerten Erfolge erzielen können. Auch das ukrainische Aussenministerium zeigte sich am Samstag kämpferisch.

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Gemäss James Heappey haben die Russen bisher keines ihrer Ziele in der Ukraine erreicht.

Gemäss James Heappey haben die Russen bisher keines ihrer Ziele in der Ukraine erreicht.

imago images/ZUMA Wire
Verantwortlich dafür sollen vor allem die übergrosse Selbstsicherheit der russischen Armee sowie die schlechte Beratung von Putin sein.

Verantwortlich dafür sollen vor allem die übergrosse Selbstsicherheit der russischen Armee sowie die schlechte Beratung von Putin sein.

REUTERS
Zunächst rückten die russischen Truppen schnell ins Landesinnere vor, haben nun aber deutlich an Tempo eingebüsst.

Zunächst rückten die russischen Truppen schnell ins Landesinnere vor, haben nun aber deutlich an Tempo eingebüsst.

AFP

Darum gehts

Die russische Invasion in die Ukraine wird nach Einschätzung der britischen Regierung von heftigem Widerstand ukrainischer Truppen gebremst. Die Kämpfe in der Hauptstadt Kiew seien bislang auf «sehr vereinzelte Abschnitte mit russischen Spezialkräften und Fallschirmjägern» beschränkt, erklärte der britische Streitkräfteminister James Heappey am Samstag. Die bewaffneten Hauptkolonnen, die sich Kiew näherten, seien noch ein Stück weit von der Hauptstadt entfernt.

Es sehe so aus, als ob das russische Vorhaben nicht ansatzweise nach Plan verlaufe, sagte Heappey. Das deute darauf hin, dass es aufseiten Russlands viel Überheblichkeit gegeben habe und dass der russische Präsident Wladimir Putin schlecht beraten sei.

Auch das ukrainische Aussenministerium zeigt sich weiterhin optimistisch, die russischen Invasoren zurückschlagen zu können. Auf Twitter schreibt die Regierung am Samstagmorgen, dass der Feind begonnen habe, Reservetruppen an der russisch-ukrainischen Grenze zu sammeln.

Die russischen Streitkräfte hätten ausserdem aus dem Schwarzen Meer Marschflugkörper abgefeuert und würden weiterhin versuchen, einen schnellen Sieg zu sichern. 

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(DPA/bho)

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