Aktualisiert 14.03.2013 20:42

Der 007-OpelDie russische Variante des Bond-Autos

Was der Agent mit der Doppelnull kann, können sie auch: Russische Bastler haben einen alten Opel zum Bond-Auto aufgemotzt. Nun lässt sich die Kiste mit einem iPad fernsteuern.

von
dsc

(Quelle: vimeo.com/<a href="http://vimeo.com/user3743391" target="_blank">Gol</a>)

In «Tomorrow Never Dies» griff James Bond zum Mobiltelefon, um seinen Dienstwagen zu lenken. Das war vor über 15 Jahren, doch die Idee der ferngesteuerten Autos ist aktueller denn je. So forscht etwa der Internet-Konzern Google an einem autonomen Roboterauto, das sich selbstständig und sicher durch den Strassenverkehr bewegt.

Einen deutlich günstigeren Ansatz haben russische Tüftler gewählt. Stolz präsentieren sie auf der Videoplattform Vimeo ihren eigenen Bond-Wagen. Dabei handelt es sich um einen alten Opel, der mit einem iPad ferngesteuert wird.

Vollgas!

Es waren einige Modifikationen am Getriebe erforderlich. Nun lässt sich der gehackte Vectra aus sicherer Distanz in der Garage einparkieren. Eine Strassenzulassung dürfte allerdings selbst in Russland verweigert werden. Zwar scheint die Lenkung einwandfrei zu funktionieren. Doch beim Gaspedal, das über eine raffinierte Mechanik betätigt wird, soll jeweils keine wohl dosierte Beschleunigung möglich sein. Dies hält der US-Blog Übergizmo fest. Und auch gebremst wird ziemlich abrupt.

Was die Software für das iPad-Steuerpult betrifft, liegen wenige Informationen vor. Offenbar haben die Russen ihre eigene Opel-007-App programmiert.

Der legendäre Q

«Tomorrow Never Dies», auf Deutsch «Der Morgen stirbt nie» kam 1997 ins Kino. Es ist der 18. Film mit dem britischen Geheimagenten James Bond. Im nachfolgenden Ausschnitt ist neben Pierce Brosnan der legendäre Wissenschaftler Q zu sehen, der Bond jeweils mit den verrücktesten Gagdets ausrüstete. Der walisische Schauspieler Desmond Llewelyn kam 1999 im Alter von 85 Jahren bei einem Autounfall um.

(Quelle: YouTube)

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