TV-Rede - «Die russischen Truppen kämpfen tapfer» – Wladimir Putin meldet sich zu Wort

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TV-Rede«Die russischen Truppen kämpfen tapfer» – Wladimir Putin meldet sich zu Wort

Der russische Präsident Wladimir Putin zeigte sich in einer TV-Rede erstmals seit dem Überfall auf die Ukraine einer breiten Weltöffentlichkeit. Dabei wiederholte er seine Vorwürfe gegenüber der ukrainischen Führung und stimmte die russische Bevölkerung auf Verluste ein.

Der russische Präsident äusserte sich am Donnerstag im russischen Fernsehen über den Krieg in der Ukraine.

Darum gehts

  • Wladimir Putin hat am Donnerstag eine Rede vor dem russischen Sicherheitsrat gehalten.

  • Dabei äusserte er sich über den Stand des Krieges in der Ukraine und die Gründe dafür.

  • In der Ukraine seien «Neonazis» an der Macht, polterte der 69-Jährige abermals.

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat sich am frühen Donnerstagabend (Schweizer Zeit) in einer im Fernsehen übertragenen Rede zu seinem eigenen Sicherheitsrat zum Stand der russischen Invasion in der Ukraine geäussert. Dabei wiederholte er seine Behauptungen, wonach in der Ukraine «Neonazis» an der Macht seien und die russischsprachige Minderheit diskriminiert würde. «Sie gehen brutal mit der örtlichen Bevölkerung um», erklärte er. Ausserdem verkündete Putin, dass die ukrainischen Streitkräfte «Tausende internationale Geiseln» genommen hätten und Menschen als lebendige Schutzschilder einsetzen würden. Die ukrainische Bevölkerung würde von der eigenen Regierung manipuliert. Aus diesen Gründen sei es die Pflicht Russlands, einzugreifen. Ukrainer und Russen seien «ein Volk».

Seine eigenen Truppen lobte der oberste Führer der russischen Streitkräfte. «Die russischen Truppen kämpfen tapfer.» Die Invasion würde «streng nach Plan ablaufen» und alle Aufgaben würden «erfolgreich erfüllt». Entgegen anderer Meldungen sei Russland bereit, humanitäre Korridore für die flüchtende Bevölkerung einzurichten. Seine Bevölkerung schwor der Präsident auf weitere Opfer ein. Sämtliche in der Operation gefallenen russischen Soldaten würden einen Orden erhalten. Angehörigen sprach der Staatspräsident Entschädigungszahlungen von bis zu sieben Millionen Rubel pro Familie zu.  

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(newsdesk)

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