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Krasser UnfallDie Schere im Kopf

Ein 86-jähriger Amerikaner hat sich bei einem Sturz die Gartenschere in den Kopf gerammt. Wie durch ein Wunder hat er den Unfall nicht nur überlebt, sogar sein Auge konnte gerettet werden.

von
kmo

Gartenarbeit soll ja gesund sein. Doch Leroy Luetscher würde das so wohl nicht mehr sagen. Der 86-Jährige aus Green Valley, Arizona, schnitt am 30. Juli 2011 gerade seine Hecke, als ihm die Gartenschere aus der Hand fiel. Sie bohrte sich mit der Klinge in die Erde und steckte fest. Luetscher wollte sie aufheben, verlor das Gleichgewicht und stürzte kopfvoran genau auf den Griff der Schere. Dieser durchbohrte seine Augenhöhle, drang in den Rachen ein und kam auf der äusseren Halsschlagader zu liegen. Eine Hälfte der Scherklinge steckte in seinem Kopf, die andere ragte nach aussen

Glück gehabt

Doch der Rentner hatte Glück im Unglück. Den Chirurgen des Unispitals von Tucson, Arizona, gelang es, das Werkzeug zu entfernen, den zerstörten Knochen mit Metall wiederherzustellen – und sogar sein Auge zu retten.

Luetscher hat zwar immer noch Schwellungen im Gesicht und sieht ab und zu doppelt. Doch abgesehen davon ist er wieder wohlauf.

(kmo/dapd)

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