Corona – Warten auf Kontrolle von Covid-19-Zeritifkat – «Die Schlange wurde draussen noch länger und ging drinnen weiter»

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Warten auf Zertifikat-Kontrolle«Die Schlange wurde draussen noch länger und ging drinnen weiter»

Wo viele Personen ein Covid-19-Zertifikat vorweisen müssen, kann es zu Wartezeiten kommen. Vor dem FHNW-Standort in Muttenz bildete sich eine Schlange. Auch die Universität Basel bereitet sich auf einen Ansturm vor.

von
Steve Last
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Studierende warten am Montag vor der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz BL auf die Prüfung ihres Corona-Zertifikats.

Studierende warten am Montag vor der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz BL auf die Prüfung ihres Corona-Zertifikats.

20min/News-Scout
Laut der FHNW war wegen der Einführung der Zertifikatspflicht am Montag mit Wartezeiten zu rechnen. Das Problem sei durch eine schnelle Umdisponierung der Kontrollen behoben worden.

Laut der FHNW war wegen der Einführung der Zertifikatspflicht am Montag mit Wartezeiten zu rechnen. Das Problem sei durch eine schnelle Umdisponierung der Kontrollen behoben worden.

Tamedia/Nicole Pont
Auch die Uni Basel bereitet sich auf die Zertifikatspflicht vor, die dort ab dem 1. November gilt.

Auch die Uni Basel bereitet sich auf die Zertifikatspflicht vor, die dort ab dem 1. November gilt.

Kanton BS/Juri Weiss

Darum gehts

  • Die Zertifikatspflicht stellt weiterführende Schulen vor Herausforderungen.

  • Seit Montag gilt sie an der Fachhochschule Nordwestschweiz, was vorübergehend zu einer langen Schlange vor dem Campus in Muttenz BL führte.

  • Die Universität Basel bereitet sich darauf vor, die Zertifikate von bis zu 10’000 Studierenden zu prüfen.

Seit Montag gilt an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) die Zertifikatspflicht, dies gemäss Covid-19-Bestimmungen des Bundes. Am Standort in Muttenz BL bildete sich eine lange Schlange von Studierenden vor dem Gebäude, die darauf warten, kontrolliert zu werden. «Die Schlange wurde draussen länger und ging drinnen noch weiter», sagt eine News-Scout.

«Es waren nur ein oder zwei Personen, die drinnen kontrolliert haben», so die Frau weiter. Wegen der langen Wartezeiten seien Studierende zu spät in ihre Kurse gekommen. «Das ist nicht gut. Vor allem für Leute, die weiter weg wohnen», findet sie. Die müssten dann noch früher aufstehen, um rechtzeitig da zu sein.

Kontrollen angepasst

«An einzelnen Eingängen kam es heute Morgen kurzzeitig zu längeren Warteschlangen», bestätigt die FHNW auf Anfrage von 20 Minuten. Die Schlangen hätten «zügig abgearbeitet» werden können. Zudem seien die Studierenden vergangene Woche informiert worden, dass am Montag mit Wartezeiten zu rechnen sei und Zeit für die Kontrollen eingeplant werden müsse.

Zu den Kontroll-Kapazitäten heisst es: «Wir haben an allen Standorten Kontrollen installiert. Dies ist mit hohen Zusatzkosten verbunden». Diese müssten verhältnismässig sein. Man habe aber bereits im Verlauf des Morgens umdisponiert. «Wir sind zuversichtlich, dass es nicht mehr zu längeren Wartezeiten kommen wird», so ein Sprecher.

So bereitet sich die Universität Basel vor

Die Universität Basel sieht sich mit der gleichen Herausforderung konfrontiert. Bei ihr gilt die Zertifikatspflicht ab dem 1. November. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist am Standort Petersplatz ein Kontrollzentrum «mit entsprechender Kapazität» geplant. Dort sollen Studierende unabhängig von den Vorlesungszeiten ab dem 25. Oktober ihr Zertifikat vorweisen können, um eine Bestätigung zu erhalten.

«Wir rechnen damit, dass 8000 bis 10’000 Studierende dieses Angebot nutzen werden», sagt ein Sprecher der Universität. Darum habe man mit der Einführung der Zertifikatspflicht noch etwas gewartet, um sich vorbereiten zu können. Ist das Zertifikat erstmal bestätigt, müssten sich die Studierenden bis Frühling 2022 keine Gedanken mehr darüber machen.

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Hier findest du Hilfe:

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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