Winter: Die Schneekette, dein Freund!
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WinterDie Schneekette, dein Freund!

Schneeketten sollen dem Autofahrer eine Hilfe sein und ihm nicht den letzten Nerv ausreissen. Eine kurze Anleitung zum Glücklichsein mit Kette.

Der Mensch tut sich mit Schneeketten oft schwer. Peinlich kanns werden, wenn man im Schneegestöber nicht weiss, wie montieren, während die Montageanleitung am Boden festfriert. Deshalb: Die neue Schneekette unbedingt zuerst versuchsweise im Trockenen montieren. Es gibt nämlich Systeme, die etwas technisches Verständnis verlangen.

Schneekettensysteme teilen sich in zwei Gruppen auf: normale Ringketten oder Schneeketten und Schneekrallen, die von der Seite her nur auf die Pneulauffläche geschoben werden (z. B. System K-Summit oder Spikes Spider Compact). Moderne Systeme erlauben immer eine Standmontage – das Auto muss zur Montage nicht bewegt werden.

Herkömmliche Ringketten eignen sich für Autofahrer, die immer mit dem gleichen Wagen unterwegs sind. Systeme für die Seitwärts-Montage haben den grossen Vorteil, dass sich dasselbe Kit sowohl für schmale als auch breite Reifen eignet, sie decken eine grössere Dimen­sionen-Palette ab. Auch sind sie zu empfehlen, wenn zwischen Pneu und Radlauf wenig Platz ist. Fertig montiert sind beide Systeme innert Minutenfrist, wenn man genau weiss wie. Wobei zu sagen ist, dass die Systeme K-Summit und Spikes Spider auch im Anzug montiert werden könnten. Im Gegensatz zur Montage von Ringketten muss man sich dazu weder in den Schnee knien noch in die Radkästen greifen.

Für robuste Ringketten (z.B. Speedspur Maxi von Ottinger, Start-T2 von Tecar) muss man um die 180 Franken ausgeben. Die Systeme K-Summit und Spikes Spider Compact kosten um die 500 Franken.

Allgemeines: Mit Schneeketten darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden. Sind Schneeketten als obligatorisch signalisiert, gilt dies auch für 4x4-Fahrzeuge. An denen montiert man Ketten in der Regel vorne oder auf die Räder der stärker angetriebenen Achse.

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