Star Style: Die Schöne ist ein Biest
Aktualisiert

Star StyleDie Schöne ist ein Biest

Megan Fox hat genug. Sie will ­endlich mehr sein als ein Paar hüpfende Brüste in Actionfilmen.

von
Caspar Shaller

Megan will für ihre schauspielerischen Leistungen anerkannt werden, nicht bloss für ihr Aussehen. Blöd nur: Ihre ­einzige bekannte Rolle ist die als Liebesobjekt in «Transformers». Das Vorsprechen für die Rolle: Im Bikini den Ferrari von Regisseur Michael Bay waschen. In Interviews beklagt sich die 25-Jährige, wie flach ihr Part in «Transformers» gewesen sei. Sie habe lediglich schrei­en und rennen müssen, dabei will sie doch eine seriöse Schauspielerin sein.

Früher hat sie aber alles für ihr Sexbombenimage getan: Mit 15 räkelte sie sich in «Bad Boys II» als Statistin unter einem Wasserfall. In Interviews erzählte sie, sie sei «schon immer übersexuell» ­gewesen und sei von Pornostar Jenna Jameson besessen. Auch eine ­Affäre mit einer russischen Stripperin will sie gehabt ­haben: «Ich bin zweifelsfrei ­bisexuell.» Und: «Ich würde nie mit ­einer Frau schlafen, die schon mal was mit einem Mann hatte, das ist voll eklig.»

Sie verglich den Regisseur mit Hitler

Jetzt versucht Megan, vom Image als hüpfendes Paar Brüste in ­Actionfilmen wegzukommen. Ob das so einfach wird? Seit

sie «Transformers»-Regisseur ­Michael Bay in einem Interview mit Hitler verglich und dafür aus dem Film geschmissen wurde, geht das Gerücht, sie stehe auf der schwarzen Liste Hollywoods. Wer da landet, wird von den grossen Studios boykottiert. Megan relativiert ihre ­kontroversen Aussagen: «Die Journalisten fressen mir den ganzen Bullshit doch aus der Hand.»

Ihre direkte Art bringt ihr einige Probleme

Megan Fox spielt nicht nach den Regeln, die in Hollywood gelten. Sie ist viel zu direkt, kritisiert Regisseure und Produzenten. Sie sagt, was auch immer ihr gerade durch den Kopf geht, ganz egal, was die Konsequenzen sind. Das mag erfrischend sein, bringt ihr aber einige Probleme. Vielleicht hat sie gedacht, dass sie mit ein paar Kinderfilmpreisen wie Teen oder Kid's Choice Awards bereits ein Superstar sei, der sich alles erlauben könne. Aus­ser «Transformers» ­waren Megans Filme jedoch Flops. «Jennifer's Body» ­enttäuschte, und «Jonah Hex» gilt als einer der grössten Miss­erfolge der Film­geschichte. «Passion Play» mit ­Mickey Rourke und Bill Murray war angeblich so schlecht, dass er es nicht mal in die Kinosäle schaffte, sondern nur auf DVD her­ausge­geben wurde.

Der Wechsel zu Komödien soll ihre schauspielerischen Qualitäten betonen. Dass sie ein Händchen für Comedy hat, wissen wir seit ihrem Auftritt bei «Saturday Night Live». Das hat auch Regisseur und Comedy-Ass Judd Apatow gemerkt und sie in seinem neuen Film «This Is 40» gecastet. Und in Sascha Baron Cohens «The Dictator» hat sie ein Cameo. Es geht ­wieder bergauf!

PS: Ein Kind soll sie auch noch bekommen. Böse Zungen behaupten, sie kriege das Kind nur der Pu­bli­city wegen. So mit den Medien zu spielen, würde zur alten Megan passen.

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