ESC-Wetten: Die schöne Russin rast an die Spitze
Aktualisiert

ESC-WettenDie schöne Russin rast an die Spitze

Rund um den ESC wird gewettet, was das Zeug hält: Nach Polina Gagarinas Auftritt im ersten Halbfinal zieht Russland plötzlich an fast allen anderen vorbei.

von
Julia Panknin

Vor dem ersten Halbfinal ging die russische ESC-Delegation sowohl in den Medien als auch in den Wettbüros irgendwie unter: Das änderte sich mit dem ersten Auftritt der bildschönen Polina Gagarina am Dienstagabend schlagartig.

Plötzlich schwärmt ganz Europa von der 28-Jährigen: Die deutschsprachige Presse nennt sie schon die russische Helene Fischer (das Original kommt übrigens auch aus Russland) und auch sonst werden die Medien neugierig: Beim Recherchieren tauchten inzwischen Nacktbilder von Gagarina auf. In den sozialen Netzwerken wird sie trotzdem oder gerade deswegen gefeiert – und auch die Wettbüros werden von Russland-Anhängern gestürmt.

Belgien wird in Fan-Szene als Favorit gehandelt

Zuvor prophezeiten die Wettquoten nämlich, dass Schweden, Italien und Australien (in dieser Reihenfolge) auf dem Siegertreppchen landen würden. Praktisch über Nacht ist Russland jedoch an den meisten vorbeigezogen und auf Platz drei gestürmt. Nur Schweden und Italien werden (bis jetzt) noch heisser gehandelt. Auf Platz vier und fünf rangieren nun Australien und Estland.

Wer hingegen in den Wettbüros bisher kaum Beachtung fand, vor Ort jedoch als einer der Favoriten gefeiert wird, ist der Belgier Loïc Nottet. Er gilt nicht nur als Mädchenschwarm, auch sein Ohrwurm «Rhythm Inside» wird in den Eurovision Fancafés rauf und runter gespielt. Selbst die Schweizer Kandidatin Mélanie René schwärmt für den Beitrag des 19-Jährigen: «Er ist sehr gut und ich fand seine Show auf der Bühne wirklich toll», sagt sie zu 20 Minuten.

Laut Wetten fliegt die Schweiz im Halbfinal raus

Die Wetten sprechen momentan gegen die Schweiz: Glaubt man den Einsätzen, wird es die Westschweizerin am Donnerstagabend nicht ins Finale schaffen. Das heisst aber noch nichts. Auch im letzten Jahr wurde die Schweizer Delegation in den Wetten auf den drittletzten Platz verbannt, letztendlich schaffte Sebalter es jedoch in die Finalshow und erreichte dort immerhin Platz 13. Es bleibt also spannend.

Diese Acts sind laut Wettquoten neben Russland (Platz drei) die grossen Favoriten für den Sieg:

1. Schweden: Måns Zelmerlöw mit «Heroes»

2. Italien: Il Volo mit «Grande amore»

4. Australien: Guy Sebastian mit «Tonight Again»

5. Estland: Elina Born und Stig Rästa mit «Goodbye to Yesterday»

Und der Auftritt des Belgiers Loïc Nottet im Semifinale:

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