Filmfestival in Toronto: Die Schönen und die Biester
Aktualisiert

Filmfestival in TorontoDie Schönen und die Biester

Während sich die eine Hälfte der Hollywood-Stars derzeit auf dem roten Teppich in Venedig tummelt, feiern die Stars von morgen beim Filmfest in Toronto. Doch nicht nur die: Neben den Reichen und Schönen haben sich auch blutrünstige Zombies unters Volk gemischt.

Nach Angaben der Veranstalter sind 271 spielfilmlange Produktionen in Toronto zu sehen. Die amerikanischen Filmgesellschaften, die ihren Gürtel in diesem Herbst enger schnallen, kamen mit einem deutlich leichteren Gepäck als sonst nach Kanada.

Gemäss SWISS FILMS laufen zwei der Beiträge mit Schweizer Beteiligung in der Dokfilm-Sektion des Festivals. Die Koproduktion «Bassidji» des Iraners Mehran Tamadon erkundet die Ursprünge und das ideologische Fundament der islamistischen Bassidj-Milizen im Iran.

Der schweizerisch-kanadische Regisseur Peter Mettler zeigt in «Petropolis» die verheerenden Folgen der Ölgewinnung in den Alberta Tar Sands im Nordwesten Kanadas.

Bloss eine Minute lang ist der als Trailer für das Wiener Filmfestival Viennale entstandene Beitrag «Une catastrophe» von Jean-Luc Godard. Der Kürzestfilm läuft in der Sparte «Wavelength», genauso wie die 12-minütige Weltraum-Odyssee «Titan» des in New York und Zürich lebenden Schweizer Künstlers Klaus Lutz. (sda)

Deine Meinung