Olympia ohne Ringen?: Die schönsten Blumenkohlohren
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Olympia ohne Ringen?Die schönsten Blumenkohlohren

Die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees will den Ringsport von den Spielen verbannen. Zum Abschied widmen wir uns nochmal dem Phänomen der Blumenkohl-Ohren, die viele Ringsportler unverkennbar machen.

von
loo

Der Schweizer Ringerverband reagierte schockiert auf die Ankündigung des IOC, die ur-olympische Sportart künftig von den Spielen zu verbannen.

Doch er räumte gegenüber SRF 4 News auch ein, dass die Ringvereine teils Nachwuchsschwierigkeiten haben - nicht zuletzt wegen des hohen Verletzungsrisikos dieses «sehr harten Sports». Am offensichtlichsten ist unter den typischen Ringer-Verletzungen das sogenannte Blumenkohlohr oder Ringerohr, das bei Quetschungen entsteht, wenn sich die Ringer gegenseitig im eisernen Griff halten. Die bleibende Entstellung des äusseren Ohres entsteht später durch Blutergüsse in der Ohrmuschel, wenn die Versorgung des Knorpelgewebes mit Nährstoffen verhindert wird und dieses zugrunde geht.

Weil Blutergüsse am Ohr in der Regel nicht weh tun sollten auch nicht-Ringer schon bei kleinen, nur tastbaren Hämatomen einen Arzt aufsuchen. Kleine Schwellungen werden meist mit Druckverband oder Punktion behandelt, bei grösseren muss operiert werden.

Manche Sportler tragen allerdings ihre Ringer-Ohren auch mit Stolz: Siehe Diashow.

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