Konkurrenzfähigkeit: Die Schweiz bleibt vorne dabei

Aktualisiert

KonkurrenzfähigkeitDie Schweiz bleibt vorne dabei

Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz bleibt trotz Finanzkrise top: In der aktuellen Wef-Rangliste belegt sie erneut den 2. Platz.

Die Schweizer Wirtschaft habe ihre Fähigkeit, Wachstum zu schaffen, erneut bewiesen, sagte Wef-Ökonom Thierry Geiger zum Bericht des Weltwirtschaftsforums (Wef). Bei der Geschäftskultur liegt die Schweiz ebenfalls auf dem 2. Platz, bezüglich Innovation belegt sie Rang drei. Geiger: «Die Schweiz zeichnet sich durch ein ­kleines Land und hohe Aus­gaben für Forschung und Entwicklung aus.» Die starke Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Unternehmen ermögliche eine Grundlagenforschung, die zu erfolgreichen Produkten führe. Das werde durch den starken Schutz des geistigen Eigentums gestützt. Bei der Zahl Patente pro Kopf liegt die Schweiz an sechster Stelle. «Die Schweiz schafft es, Unternehmen und Talente aus dem Ausland anzuziehen», sagt Geiger.

Am meisten beklagen sich Unternehmenschefs über die ungenügende Ausbildung der Arbeitnehmer. Diese wird häufiger genannt als die Steuerlast, strikte Arbeitsgesetze und bürokratische Ineffizienz. An Glanz eingebüsst hat die Finanzbranche: Bei der Stärke der Banken fiel die Schweiz vom Spitzenplatz im Vorjahr auf Platz 16 – noch hinter Südafrika – zurück.

wg

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