Aktualisiert 03.12.2008 22:10

Posten besetzt

Die Schweiz hat wieder einen Botschafter für den Irak

Die Schweiz hat wieder einen Botschafter für den Irak. Martin Aechbacher, der Botschafter in Damaskus, übernimmt diese neue Aufgabe von der Hauptstadt Syriens aus.

Der Bundesrat habe dies im letzten September beschlossen, sagte Jean-Philippe Jutzi, Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), am Mittwoch in der Sendung «Forum» des Westschweizer Radios RSR.

Aeschbacher ist ein guter Kenner der arabischen Welt und seit November 2007 Botschafter in Syrien. Das Schweizer Verbindungsbüro in Bagdad war 2001 eröffnet worden und ist zurzeit nicht mehr besetzt.

Die Schweizer Botschaft in Bagdad war Anfang Januar 1991 kurz vor Beginn des ersten Golfkrieges geschlossen worden. Bern hatte später entschieden, die Räumlichkeiten für ein Verbindungsbüro zu nutzen, das mit humanitären Aufgaben im Irak beauftragt war. Die konsularischen Aufgaben wurden der Schweizer Botschaft in Amman übetragen.

Aeschbacher leitete das Verbindungsbüro in Bagdad von Mai 2003 bis Juni 2006. Zuvor war er von 1989 bis 1992 Schweizer Botschafter in Kairo und anschliessend bis 1996 im EDA verantwortlich für die Beziehungen mit dem Nahen Osten.

(sda)

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