In Glasgow (UK) – Die Schweiz schickt drei Bundesräte an die UNO-Klimakonferenz
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In Glasgow (UK)Die Schweiz schickt drei Bundesräte an die UNO-Klimakonferenz

Die UNO-Klimakonferenz (COP26), die am 31. Oktober in Glasgow (UK) startet, findet mit drei Vertretern aus der Schweizer Regierung statt.

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Die UNO-Klimakonferenz (COP26), die am 31. Oktober in Glasgow (UK) startet, findet mit drei Vertretern aus der Schweizer Regierung statt.

Die UNO-Klimakonferenz (COP26), die am 31. Oktober in Glasgow (UK) startet, findet mit drei Vertretern aus der Schweizer Regierung statt.

Hendrik Schmidt/zb/dpa
Bundesrätin Sommaruga wird zusammen mit den Umweltministerinnen und –ministern der anderen Länder an den Verhandlungen auf Ministerstufe und bei der Beschlussfassung der Konferenz teilnehmen.

Bundesrätin Sommaruga wird zusammen mit den Umweltministerinnen und –ministern der anderen Länder an den Verhandlungen auf Ministerstufe und bei der Beschlussfassung der Konferenz teilnehmen.

20min/Matthias Spicher
Der 3. November 2021 an der COP 26 steht im Zeichen nachhaltiger Finanzen. Bundesrat Maurer und Staatssekretärin Daniela Stoffel nehmen unter anderem an Treffen des Gastgeberlandes Grossbritannien zu dieser Thematik teil. 

Der 3. November 2021 an der COP 26 steht im Zeichen nachhaltiger Finanzen. Bundesrat Maurer und Staatssekretärin Daniela Stoffel nehmen unter anderem an Treffen des Gastgeberlandes Grossbritannien zu dieser Thematik teil.

20min/Matthias Spicher

Darum gehts

  • Ziel der UNO-Klimakonferenz ist es, die Treibhausgase zu reduzieren. Dazu sollen griffige Umsetzungsregeln festgesetzt werden.

  • Die Erwärmung des Weltklimas soll auf einen Zuwachs von maximal 1,5 Grad begrenzt werden.

  • Ein weiteres Thema ist die Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern für die Zeit nach 2025.

Bundespräsident Guy Parmelin, Bundesrätin Simonetta Sommaruga und Bundesrat Ueli Maurer vertreten die Schweiz an der 26. UNO-Klimakonferenz (COP26), die vom 31. Oktober bis am 12. November 2021 in Glasgow (UK) stattfindet. «Ziel der Konferenz ist es, griffige Umsetzungsregeln des Abkommens von Paris zu verabschieden», schreibt der Bund in einer Mitteilung.

Finanzierung von Klimaschutzprojekten

«Weiter wird besprochen, wie die Staaten ihre Anstrengungen zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen verstärken können, damit die Erwärmung des Weltklimas auf einen Zuwachs von maximal 1,5 Grad begrenzt werden kann.»

Ein weiteres Thema sei die Finanzierung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern für die Zeit nach 2025. «An der COP26 sollen letzte noch offene Umsetzungsregeln des 2015 beschlossenen Klima-Übereinkommens von Paris beschlossen werden», heisst es in der Mitteilung weiter.

Geltende Reduktionsziele genügen nicht

Dabei gehe es um wirksame Massnahmen, da die geltenden Reduktionsziele der Staaten nicht genügen, um die globale Klimaerwärmung auf einen Anstieg von 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, wie dies das Übereinkommen verlangt.

Auch Regelungen stehen zur Frage, wie den Staaten Emissionsverminderungen angerechnet werden sollten, die sie mit Klimaschutzprojekten im Ausland erzielten.

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(lea)

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