Aktualisiert 27.03.2020 09:20

Detailhandel

Die Schweizer lieben Self-Check-out

Mehr als die Hälfte der Schweizer Konsumenten nutzt bereits den Self-Check-out. Händler werden künftig noch mehr mit Technologien experimentieren.

von
rkn

Der Self-Check-out findet in der Schweiz breite Akzeptanz: Laut dem Retail Outlook der Credit Suisse (CS) nutzen bereits 57 Prozent der Konsumenten die Selbstbedienungskassen. Weitere 14 Prozent würden das Angebot künftig gern nutzen. Lediglich weniger als ein Drittel interessiert sich kaum oder gar nicht für die Technologie. Basis ist eine Umfrage bei 513 Konsumenten.

Konsumenten und Experten seien sich einig, dass der Self-Checkout im Schweizer Detailhandel nicht mehr wegzudenken ist, schreibt die CS. Auch App-basierte Konzepte wie Amazon Go, bei dem Kunden gar nichts mehr einscannen müssen, sorgen dafür, dass Schweizer sich für neuartige Retail-Konzepte interessieren.

Künftig noch mehr Experimente

Die CS geht davon aus, dass die Händler künftig noch mehr mit neuen Technologien im Laden experimentieren werden. Hauptgrund ist, dass solche Angebote besonders bei jüngeren Shoppern auf grosses Interesse stossen.

Besonders gross ist die Akzeptanz der Schweizer für mobile Zahlungsmittel. Das bargeldlose Zahlen per App nutzt fast ein Drittel der Schweizer Konsumenten bereits jetzt, weitere 19 Prozent interessieren sich zumindest dafür.

Flop: Virtual Reality

Gar keinen Anklang findet hingegen Virtual Reality im Detailhandel: 69 Prozent finden die Technologie in diesem Kontext gar nicht oder kaum interessant. Genutzt wird sie fast gar nicht – immerhin 29 Prozent geben an, sich für Virtual Reality beim Shopping zu interessieren.

Welche Technologie würdest du gern im Laden sehen und warum? Verrate es uns in den Kommentaren.

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