Österreich-Star Linz: «Die Schweizer Nati liegt mir»
Aktualisiert

Österreich-Star Linz«Die Schweizer Nati liegt mir»

Ex-GC-Star Roland Linz gibt gegen die Schweiz sein Comeback im Nationalteam Österreichs – und der Stürmer hat sich für den Mittwoch viel vorgenommen.

von
Andy Huber
Ex-GC-Stürmer Roland Linz erzielte vor vier Jahren beim 2:1-Sieg von Österreich das 1:0 gegen die Schweiz. (Keystone)

Ex-GC-Stürmer Roland Linz erzielte vor vier Jahren beim 2:1-Sieg von Österreich das 1:0 gegen die Schweiz. (Keystone)

Roland Linz, die Schweiz dürfte Ihnen in guter Erinnerung geblieben sein.

Roland Linz: Klar! Im Frühjahr 2009 erlebte ich ein tolles halbes Jahr bei GC. Ich habe mich in Zürich sehr wohl gefühlt. Auch heute telefoniere ich noch regelmässig mit Kay (Voser, ist Verteidiger, die Red.). Leider war nach einem halben Jahr bei den Hoppers wieder Schluss. Ich wäre gern geblieben, doch vom Klub kamen keine diesbezüglichen Sig­nale. Kurze Ge­gen­frage: Wurde einer von GC fürs Spiel gegen uns aufgeboten?

Nein.

Schade. Dabei haben doch einige sicher das Potenzial dazu. Ich denke da nur schon an Vero Salatic.

Mit meiner ersten Frage sprach ich eigentlich eher die Schweizer Nati an.

Ah, alles klar. Natürlich ist mir die Schweiz auch in dieser Hinsicht in bester Erinnerung. Schliesslich schoss ich vor vier Jahren bei unserem 2:1-Sieg in Innsbruck das Führungstor. Das werde ich nie vergessen. (Schmunzelt) Von diesem Standpunkt aus gesehen, liegt mir die Schweizer Nati.

Wie beurteilen Sie die Ausgangslage vor dem Testspiel?

Ihr habt eine glänzende WM gespielt – gratuliere! Und auch wenn einige eurer Stars für den Mittwoch abgesagt haben, seid ihr immer noch sehr stark. Aber auch wir rechnen uns einiges gegen die Schweiz aus.

Sie kamen letztmals vor zwei Jahren im Nationalteam zum Einsatz. Weshalb diese Pause?

Nach meiner Zeit bei GC wechselte ich in die Türkei zu Gazian­tep. Das war in jeder Beziehung ein Fehler. Ich kam auch nur zu fünf Einsätzen. Nur des Geldes wegen sollte man keinen Transfer machen.

Seit Ihrem Wechsel Anfang Jahr zu Austria Wien haben Sie sich offenbar wieder gefangen. Sonst hätten Sie kaum ein Aufgebot von Ihrem Teamchef Didi Constantini gekriegt, nicht?

Ja, es läuft recht gut. Ich bin Stammspieler und schiesse regelmässig meine Tore. Diese Saison habe ich in sechs Pflichtspielen bereits fünf Mal getroffen. (Lacht) Ich bin also bereit für euch.

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